Style
22.01.2018

Echtpelz, der als Kunstpelz verkauft wird

Die Unterscheidung fällt oft schwer.

Ein Großteil des weltweit verkauften Pelzes kommt aus China. Dort ist die Haltung der Tiere so günstig, dass das Fell zu sehr niedrigen Preisen exportiert werden kann. Gleichzeitig wird die Herstellung von hochwertigem Kunstpelz immer teurer. Irina Fronescu von Vier Pfoten rät, bei preiswerter Mode nicht automatisch von synthetischem Fell auszugehen. Denn vor allem bei Accessoires wie Mützen würden oft Reststücke aus der Pelzproduktion verarbeitet. "Außerdem ist die Kennzeichnungspflicht sehr schwammig." Hersteller seien gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Pelz als solchen zu deklarieren.

Tipp: Bei einer Stichprobe entpuppten sich von vier nicht richtig gekennzeichneten Produkten alle als Echtpelz. Fronescus Tipp: "Ziehen Sie die Haare auseinander. Am darunter liegenden Gewebe können Sie erkennen, ob es sich um ein künstlich gewebtes Muster handelt oder ob sich darunter echtes Leder befindet."