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Ein bisschen ausgerastet
08/03/2016

Will Smith: Wutausbruch wegen Trump

Als der Schauspieler nach Donald Trump befragt wurde, wurde er ziemlich wütend.

Eigentlich ist er für seine spaßigen Interviews bekannt. Über ernste Dinge spricht Will Smith nicht allzu gerne. Das Image des immer gut gelaunten Schmähreißers hält er gerne aufrecht.

Bei einer Frage zu US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist der Hollywoodstar dann aber doch aus seiner Rolle gefallen und wurde ziemlich wütend. Aus der Verachtung gegen Trump macht er keinen Hehl. Smith redete sich immer mehr in Rage und bezeichnete den Neo-Politiker als "dunkele Seele".

"Dass ein Mann eine Frau öffentlich als fettes Schwein bezeichnen kann, das treibt mir die Tränen in die Augen. Und dass Leute dafür auch noch Applaus spenden, ist für mich absolut wahnsinnig. Es ist ein kollektiver Wahnsinn", wettert Smith gegen den Republikaner, der gerne extreme Sprüche von sich gibt und dafür von seiner Wählerschaft beklatscht wird.

Seine Oma hätte ihm "die Zähne aus dem Mund geschlagen", wenn er so rüpelhaft ausgedrückt hätte wie es Trump als Bewerber für das höchste Amt der USA immer wieder tut.

Auch er selbst würde seinen Kindern verbieten, so derb zu reden wie Trump: "Sollte einer meiner Söhne so etwas in der Öffentlichkeit sagen, könnten sie nicht mehr in meinem Haus leben."

Dass Donald Trump wirklich der Präsident der USA werden könnte, glaubt der Schauspieler aber nicht: "Wir tun gar nicht so, als könnte das jemals passieren. Ich habe Vertrauen in Amerika. Amerika musste schon viele kritische Momente überstehen, aber die Guten schaffen es am Ende immer an die Spitze."