Laura und George W. Bush mit Michelle Obama

© APA/AFP/GETTY IMAGES/Astrid Riecken

Superstars der Politik
03/08/2017

Wie Ex-Präsidenten Millionen abcashen

George W. Bush Jr. und andere ehemalige US-Präsidenten werden als Superstars in den USA gefeiert und bekommen Rekord-Summen für Auftritte und Bücher.

Wie absolute Superstars werden Barack Obama (55) und die ehemalige First Lady Michelle (53) derzeit überall gefeiert, wo sie sich blicken lassen. Der Ex-US-Präsident gilt als begehrter Gast auf den exklusivsten Events der Reichen & Mächtigem. Mit dem britischen Milliardär Richard Branson (66) verbrachten die beiden etwa den ersten entspannten Urlaub nach Amtsende – auf einer Privat-Insel des „Virgin“-Zaren.

Nun wurde zudem bekannt, dass die Obamas einen Rekord-Deal eingesackt haben, der alle anderen Ex-Oberhäupter ziemlich alt aussehen lässt. Unfassbare 65 Millionen Dollar kassieren sie für ihre Memoiren in Buchform. Barack und Michelle werden für 14 Millionen Vorschuss in Erinnerungen schwelgen.


Zuvor lag der Rekord bei 15 Millionen, die der Verlag Penguin Random House für die Rechte an „My Life“ des früheren US-Präsidenten Bill Clinton (70, 1993–2001) hinblätterte.

Clinton galt bis dato auch als bestbezahlter Redner der USA. Diesen Rang dürfte ihm Obama jetzt aber ganz schnell streitig machen. Clintons Ehefrau, Ex-US-Außenministerin und Donald Trumps Gegenkandidatin im Kampf ums Weiße Haus, Hillary Clinton (69), cashte alleine 14 Millionen an Vorschuss für die 2014 erschienene Biografie „Entscheidungen“ ab.

7 Millionen für George W. Bush

Für seine Memoiren „Decision Points“ bekam Ex-Präsident George W. Bush (70, 2001–2008) immerhin sieben Millionen Dollar im Voraus. „Es wird dann auch gern mal überzahlt, um einen großen Namen an sich zu binden“, so eine Kennerin des Buchmarkts zur dpa.

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REUTERS/KEVIN LAMARQUE
File photo of George Bush in the Oval Office follo
U.S. President George W. Bush speaks from the Oval Office of the White House to New York Mayor Rudy Giuliani and Governor George Pataki, in this September 13, 2001 file photo. Bush, who was in office at the time of the Sept. 11 attacks and famously said he wanted Osama bin Laden dead or alive, said on Sunday the death of the al Qaeda leader was a "momentous achievement." "The fight against terror goes on, but tonight America has sent an unmistakable message: No matter how long it takes, justice will be done," Bush said in a statement. REUTERS/Kevin Lamarque (UNITED STATES - Tags: DISASTER POLITICS CRIME LAW)
Merkel würde "nur" 2 Millionen bekommen

Mit Blick auf die märchenhaften Vorschüsse sei der US-Markt nach der Zahl der Leser schlichtweg viel größer als der deutschsprachige. „Und das weltweite Interesse an Übersetzungen aus dem Englischen ist nach wie vor groß.“ Für die noch amtierende deutsche Kanzlerin Angela Merkel (62) gäbe es nach Dienstschluss vielleicht zwei Millionen Euro für ein Buch von ihr.

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dpa/Wolfgang Kumm
Bundestag - Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verfolgt am Mittwoch (27.10.2010) im Deutschen Bundestag in Berlin die Aussprache nach Merkels Regierungserklärung. Die Regierungschefin gab zuvor eine Regierungserklärung zum europäischen Rat und zu G-20 ab. Foto: Wolfgang Kumm dpa/lbn +++(c) dpa - Bildfunk+++

In Österreich wird diese Millionen-Marke wohl aber auch bei Autoren wie Bundeskanzler Christian Kern (51) oder Bundespräsident Alexander Van der Bellen (73) kaum jemals geknackt.
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