Wenn der Hochadel Trauer trägt

Herrschende und nicht herrschende Adelshäuser erweisen am Samstag Kaisersohn Otto Habsburg die letzte Ehre.

Monarchie wie noch nie – für einen Tag lebt sie wieder auf. Mit all ihrem Pomp und Trara. Denn zur Beisetzung des letzten Kaisersohns Otto Habsburg kondoliert der Hochadel Europas.

Im Bild: Francesca Habsburg mit den Töchtern Eleonore (Mitte) und Gloria Ein besonders inniges Verhältnis zum verstorbenen Clan-Oberhaupt pflegten die schwedischen Royals Königin Silvia und König Carl Gustav, die zum Requiem im Stephansdom erwartet werden. Ottos Tochter Walburga Habsburg (im Bild mitte) ist Mitglied des schwedischen Reichstags – durch sie entwickelte sich eine tiefe Freundschaft der Häuser. Spaniens König Juan Carlos entsendet Infanta Christina, aus England kommen Prinz und Prinzessin Michael von Kent (im Bild). Sie ist die österreichische Baronin Christine Reibnitz. Der belgische König schickt als seine Vertretung Prinzessin Astrid mit Lorenz von Habsburg. Aus Luxemburg reisen Großherzog Henri mit Großherzogin Maria Theresia (im Bild) zu den Trauerfeierlichkeiten an. Aus Liechtenstein wird Fürst Hans Adam erwartet. Die Auflistung der Vertreter aller Adelshäuser würde den Rahmen sprengen, daher seien nur einige genannt: Bourbon-Parma, Hannover, Hessen, Bayern, Schaumburg-Lippe, Sachsen-Weimar-Eisenach. Wie inoffiziell durchsickerte, steigen viele der hohen Herrschaften in den zwei Nobel-Hotels Sacher und Imperial ab. Die gesamte Familie Habsburg bezieht im Hotel Regina Quartier.
Nach dem öffentlichem Abschied bittet Familienoberhaupt Karl Habsburg ab 19 Uhr 500 Trauergäste zum Empfang ins Haus der Industrie, der von der Paneuropa-Union ausgerichtet wird.

Im Bild: Heinz Fischer und Fürst Hans Adam von Liechtenstein
(KURIER / Marion Hauser, Conny Bischofberger) Erstellt am
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