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05.02.2018

Karriere: Was macht eigentlich Kim Frank von "Echt"?

Der ehemalige Sänger ist jetzt als Filmemacher tätig und hat seinen ersten Spielfilm gedreht.

Vor sechs Jahren hat er sein letztes Interview gegeben. Jetzt bewirbt Kim Frank (35) sein aktuelles Gespräch mit dem Podcast-Channel "Hotel Matze" selbst auf seinem Instagram-Account. 2000 Personen folgen ihm auf der Social-Media-Plattform - nicht gerade eine Zahl, die eine große Fanschar vermuten lässt.

2001 löst sich die Band auf

Dabei war Frank vor einigen Jahren ein großes Teenie-Idol und ließ Mädchenherzen mit seinen emotionalen Popschnulzen schmelzen. Der Flensburger war Frontmann der Band "Echt". 1999 hatten sie ihren größten Hit mit "Du trägst keine Liebe in dir". 2001 wollte es mit dem Album "Recorder" aber nicht mehr so recht klappen mit den guten Chart-Platzierungen. Ein Jahr darauf löste sich "Echt" schließlich auf.

Mit Musik abgeschlossen

Mastermind Frank versuchte zwar 2005 ein Solo-Comeback, allerdings fühlte er sich auf der Bühne nicht mehr wohl, wie er im aktuellen Interview erklärt. Mit der Musik hat er danach abgeschlossen.

Entweder wolle er etwas ganz oder gar nicht machen. Die damalige Zeit habe ihn aber geprägt: „Durch die Karriere mit 'Echt', aber vor allem durch meine Arbeit danach, habe ich gelernt, stolz zu sein, etwas abzuschließen und auch fein zu sein mit den Dingen, die nicht so geworden sind, wie man es sich vorgestellt hat.“

Heute dreht er Musikvideos und Filme

Heute arbeitet Kim Frank als Regisseur. Einen Namen - wenn auch nur in der Szene - konnte er sich mit Musikvideos für Andreas Bourani oder Mark Foster machen. Für seine Arbeit für Udo Lindenbergs "Durch die Schweren Zeiten" gewann er 2016 den Echo für das "Beste Musikvideo national". Und jetzt will er noch einen draufsetzen - er drehte erstmals einen Spielfilm. "Wach" heißt der Streifen, den Frank nun fleißig bewirbt.

Kritik wegen Aussehen

Dass sich viele seiner ehemaligen Fans heute über sein Aussehen mokieren, nervt den ehemaligen Sänger mittlerweile, wie er auf Facebook vor einigen Monaten kundtat.

"NEWS! Ich werde älter! (...) Fast zwanzig Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern. Ich mag mich heute mehr als damals. Nicht äußerlich. Da mochte ich mich noch nie. Meine eigene Form der Eitelkeit. Aber mit jedem Jahr scheint alles mehr Sinn zu machen. Gefühle, Kreativität, Gedanken, Ziele. Alles wird klarer und einfacher zu verstehen, umso besser ich mich kennenlerne. Ich bereue nichts. Freue mich auf die Zukunft, in der es hoffentlich wieder hauptsächlich um das geht was ich tue, als wie ich aussehe. Ich hab noch viel vor".