2015 wurde falsche Miss Universe verkündet.

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Verpatzte Preisverleihungen
02/28/2017

Die peinlichsten Pannen im Live-TV

Nicht nur bei den Oscars blamierte man sich mit der Verkündung eines falschen Siegers. Auch diese Preisverleihungen liefen nicht ohne gröbere Panne über die Bühne.

Der Wirbel war groß, als bei der Oscar-Verleihung fälschlicherweise "La La Land" statt "Moonlight" in der Kategorie Bester Film als Sieger ausgerufen wurde (

Kurier.at berichtete
). Es ist jedoch nicht die erste derartige Panne, die bei einer renommierten Preisverleihung für Schlagzeilen gesorgt hat.

Falsche Miss verkündet

2015 wurde bei der Ehrung der Miss Universe in Las Vegas versehentlich Miss Kolumbien zur Gewinnerin ausgerufen – obwohl eigentlich Miss Philippinen Erste geworden war. Der Moderator gestand seinen Fehler erst ein, als die falsche Siegerin bereits mit Scherpe und Krone geschmückt vom Publikum bejubelt wurde.

Jackson bedankt sich ohne Grund

2002 sorgte Michael Jackson bei den MTV Video Music Awards für Lacher, als er sich unaufgefordert für einen imaginären Preis bedankte. Das Ganze lief so ab: Jacko hatte Geburtstag und wurde bei den Awards auf die Bühne beordert, um ein Geburtstagsgeschenk in Empfang zu nehmen. Britney Spears erzählte dem Publikum bei dieser Gelegenheit, dass Jackson für sie der "Künstler des Jahrtausends" sei, worauf der King of Pop zu einer Rede anhob:

"Als ich ein kleiner Junge war, der in Indiana aufwuchs, hätte ich es nie geglaubt, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich den 'Künstler des Jahrtausends'-Award bekommen würde."

Dann bedankte sich Jacko noch bei Gott, seiner Mutter und Diana Ross.

Jennifer Lawrence stolpert zu den Oscars

Unvergesslich: Als sie 2013 ihren Oscar für die beste Hauptdarstellerin in "Silver Lining Playbook" entgegen nehmen wollte, stolperte Jennifer Lawrence auf dem Weg zu ihrer Dankesrede über ihr langes Kleid.

Fauxpas bei Australia's Next Top Model

Bei Australia’s Next Topmodel wurde 2010 Kandidatin Kelsey Martinovich via Publikums-Voting zur Siegerin gekürt und war eigentlich schon mitten in ihrer Dankesrede, als GNTM Australia-Moderatorin Sarah Murdoch verkündete, dass eigentlich ihre Mitstreiterin Amanda Ware die Show gewonnen habe. "Es ist mir sehr unangenehm", sagte Murdoch, als sie den Fehler beichtete und rechtfertigte sich später: "Das passiert, wenn man live im TV ist, Leute."

Taylor Swift-Diss

Auch diese Aktion sorgte für Aufmerksamkeit: 2009 wurde Taylor Swift bei den MTV Video Music Awards für ihren Song "You Belong With Me" ausgezeichnet. Rapper Kanye West war jedoch anscheinend der Meinung, dass Swift die Auszeichnung nicht verdiene. Als die Sängerin mit ihrer Dankesrede begann, riss ihr West das Mikro aus der Hand - um zu verkünden, dass Sängerin Beyonce den Preis eher verdient hätte.

Verwirrung beim Eurovision Song Contest

Als die Briten 2007 per Zuschauer-Voting entschieden, ob die Gruppe Scooch oder Solo-Sängerin Cyndi ihr Land beim Eurovision Song Contest vertreten sollte, rief Moderator Sir Terry Wogan Cindys namen aus. Eine Sekunde später korregiere seine Kollegin Fern Cotton, dass doch Schooch gewonnen hätten, was später in einem BBC-Statement bestätigt wurde. Scooch durften also zum ESC nach Helsinki – schaffte es aber nur auf Platz 22 von 24 Plätzen.

Betrunken bei den Brit Awards

2000, als "Rolling Stones'"-Gitarrist Ronnie Wood und "American Beauty"-Star Thora Birch gerade dabei waren, bei den Brit Awards die Filmmusik von "Notting Hill" zum besten Soundtrack zu küren, fühlte sich DJ Brandon Block irrtümlich angesprochen und stolperte auf die Bühne, um sich den Preis abzuholen. Schließlich musste der sichtlich betrunkene DJ von Security-Männern unsanft von der Bühne befördert werden. Später erklärte Block, seine Freunde hätten ihn reingelegt und ihm erzählt, dass er gewonnen hätte.

Katy Perry statt Rihanna geehrt

2009 wurde Katy Perry bei den französischen NRJ Music Awards als beste internationale Künstlerin geehrt. Auch den Preis für den besten internationalen Song nahm sie entgegen - wobwohl dieser eigentlich für Sängerin Rihanna bestimmt war.

Verwechslung bei Musikpreis-Verleihung

2016 wurde der Mobo ("Music of Black Origin") Award für den besten Song an den falschen Gewinner verliehen: Das R&B-Trio "Wstrn" freute sich zu früh, als es die Trophäe entgegennahm, die eigentlich MC Abra Cadabra galt. Wenige Minuten später forderten die Moderatoren den Preis von "Wstrn" zurück. Ein Produktionsfehler soll der Grund für die Panne gewesen sein: Den beiden Moderatoren wurde kurz vor der Verleihung anscheinend der falsche Umschlag gegeben. "In 20 Jahren Live-Fernsehen ist uns so ein Fehler noch nie unterlaufen", entschuldigte sich die Produktionsfirma.

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