Uschi Glas: Weißwurst-Weihnacht

Uschi Glas…
Foto: /krivograd/ipmedia Uschi Glas bei der Aufzeichnung "Zauberhafte Weihnacht"

Wie Deutschlands zeitloses "Schätzchen" den Heiligen Abend verbringt.

Sie ist 73, schaut immer noch blendend aus und sprüht vor Charme – bayerischem natürlich. Derzeit ist Uschi Glas wieder als gestresste Lehrerin Leimbach-Knorr in "Fack ju Göhte 3" auf den heimischen Kinoleinwänden zu sehen und die Kids finden sie so richtig cool.

"Ich gehe mit meinem Verein Brotzeit, der benachteiligten Kindern ein kostenloses Frühstück zur Verfügung stellt, seit Jahren in Schulen. Bislang erkannte mich da kein Mensch. Woher auch? Das Halbblut Apanatschi liegt ein halbes Jahrhundert zurück. Plötzlich schreien die Schüler alle auf, wenn ich in die Klasse komme und staunen: ,Frau Leimbach-Knorr’ und wollen Fotos mit mir. Jetzt bin ich die Coole", erzählte sie stolz in einem Stern-Interview. Der KURIER traf die sympathische Schauspielerin in der Flachau zum besinnlichen Weihnachts-Talk

Bundespresseball Foto: APA/dpa/Jörg Carstensen Uschi Glas mit Ehemann Dieter Hermann

"Wir feiern ganz traditionell mit einem schönen Essen. Wir kommen alle zusammen und es wird auch gesungen. (Anmerk. d. Red.: 2002 brachte sie sogar eine eigene Weihnachts-CD heraus) Wir gehen auch in die Kirche, wir sind evangelisch. Wir haben um 17 Uhr unsere Vesper und dann wird ein bissel gegessen und das alles ein bissel rausgezögert.

Unsere Kinder sind zwar alle groß, aber trotzdem – weil wir manchmal schon so kokettiert haben ,ach, wisst ihr, wir brauchen jetzt ja kein Weihnachten mehr, ihr seid ja eh schon so groß’, dann immer ,Mah nein, Mami bitte, wir müssen Weihnachten feiern.’ Also machen wir das halt so und es ist ja auch ganz schön, wenn alle zusammenkommen. Und, es gibt eine ganz besondere Tradition, was das Essen betrifft! Vor der Bescherung gibt es immer Weißwürste, das war schon bei Uschis Mama so. "Die mir leider zum Vergnügen meiner Kinder immer wieder geplatzt sind. Furchtbar. Ich finde das ganz grausam. Als Bayer ist das wie eine Todsünde und immer wieder ist es mir passiert", lacht sie.

(kurier) Erstellt am
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