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04.02.2018

Stormy Daniels verwirrt mit Aussagen zu Trump-Affäre

Porno-Star Stormy Daniels äußerte sich bei "Jimmy Kimmel Live!" erstmals persönlich zu ihrer angeblichen Affäre mit Donald Trump.

Zwei Wochen lang hat Pornodarstellerin Stormy Daniels zu ihrer angeblichen Liebelei mit Präsident Donald Trump geschwiegen. Jetzt äußerte sich die 38-Jährige erstmals offiziell zu dem Gerücht, dass sie 2006 eine Affäre mit Trump gehabt haben soll - und sorgte einmal mehr für Verwirrung.

Daniels dementiert Affäre

Mit 130.000 Dollar soll sich der US-Präsident kurz vor Wahlkampfstart das Schweigen des Erotikstars erkauft haben. Mitte Jänner machte das Wall Street Journal dennoch Details zu dem angeblichen Sexskandal publik.

Im Weißen Haus hüllte man sich daraufhin in Schweigen, auch Daniels äußerte sich zunächst nicht. Pünktlich zu Trumps Rede zur Lage der Nation und Melania Trumps ersten Auftritt nach dem Skandal dementierte die Blondine dann plötzlich die Affäre in einem offiziellen Statement: "In den vergangenen Wochen wurde ich unzählige Male gebeten, Berichte über eine angebliche sexuelle Beziehung, die ich mit Donald Trump vor vielen, vielen Jahren hatte, zu kommentieren."

"Tatsache ist, dass jede Partei dieser angeblichen Affäre deren Existenz dementierte, in den Jahren 2006, 2011, 2016, 2017 und jetzt wieder im Jahr 2018. Ich leugne die Affäre nicht, weil mir 'Schweigegeld' gezahlt wurde, wie Boulevardblätter in Übersee-Besitz berichteten. Ich dementiere diese Affäre, weil sie nie passiert ist. Ich werde zu diesem Thema keinen weiteren Kommentar abgeben."

Nur eine Stunde nach Trumps "State of Union"-Rede trat der Erotikstar bei " Jimmy Kimmel Live" auf - gab bei seinem Auftritt aber eher vage Antworten.

Verwirrendes Interview

Sichtlich unangenehm waren Daniels Kimmels Fragen über ein Interview, dass sie 2011 der amerikanischen InTouch gegeben haben soll. Schon damals habe sie dem Magazin zufolge über ihre Affäre mit Trump berichtet. Das Weiße Haus hatte die Behauptungen der Zeitschrift allerdings dementiert.

Als Kimmel nun wissen wollte, ob das Interview echt sei, antwortete Daniels: "Nicht so, wie es geschrieben ist". Sie habe das Interview nicht vollständig gelesen, da sie "zu verängstigt sei, um es sich anzusehen."

Als Kimmel aus dem Interview vorlas, sagte sie: "Ich dachte, das wäre eine Talkshow und kein Horrorfilm."

Ein klares Dementi blieb in der Show allerdings aus: Im Verlauf des Gesprächs verglich Kimmel ihre Unterschrift auf dem Statement zur Trump-Affäre mit einer älteren Unterschrift der Erotikdarstellerin.

Als er wissen wollte, ob sie das Dokument selbst unterzeichnet habe, sagte sie: "Ich weiß es nicht. Habe ich das? Das sieht nicht aus wie meine Unterschrift", und fügte hinzu: "Ich weiß nicht, wo sie herkommt. Sie kam aus dem Internet."

Aussagen, die für Verwirrung sorgen. Vor allem, da im Anschluss an die Show Daniels Sprecherin Gina Rodriguez gegenüber der Washtingon Post bestätigte, dass sie und ein Anwalt als Zeugen dabei waren, als Daniels das Statement am Donnerstagnachmittag unterschrieb. Ihren geplanten Auftritt bei The View, der am Donnerstag hätte ausgestrahlt werden sollen, soll Daniels nach ihrem Auftritt bei Kimmel daraufhin abgesagt haben.