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24.10.2017

Tricky Niki - Auf einen Kaffee mit dem Tod

Bauchredner Tricky Niki und Sensenmann Jochen im Interview über Leben und Lachen.

Der Tod steht ihm gut – zumal es so ein Lieber, Lustiger ist, der ein bisserl schielt, Schweizerisch redet und – pssst, eigentlich geheim – Boxershorts mit Totenköpfen drauf trägt. Bauchredner Tricky Niki (42) hat Sensenmann Jochen zum Interview ins Wiener Traditions-Café Sperl mitgebracht. Er trinkt seinen Kaffee übrigens am liebsten mit Schuss, also der Tod, nicht Niki.

Im Programm "Hypochondria" (Karten unter www.simpl.at) hat Jochen seinen großen Auftritt. "Ich versuche, damit es fürs Publikum spannend bleibt, Erwartungen zu brechen. Und was passt denn thematisch zum Programm ,Hypochondria‘ besser dazu als der Tod? Mein Ziel war es, innerhalb weniger Minuten müssen die Leute merken, hoppla, der ist ja süß. Und am Ende der Nummer wollen ihn alle knuddeln und haben alle ein komplett anderes Bild vom Tod, das war mir wichtig. Es soll schlussendlich rauskommen, dass die Leute sehen, man darf sich über den Sensenmann lustig machen, sich über ihn totlachen. Vor dem Tod braucht man eigentlich keine Angst haben. Es ist eher in vielen Dingen das Leben, vor dem man sich fürchten kann, und das sollte man sich so angenehm und schön wie möglich gestalten. Ich versuche, dem Publikum mitzugeben: Genießt jeden Moment, so gut es geht, verbringt viel Zeit mit euren Liebsten und für mich eines der wichtigsten Dinge ist lachen, lachen, lachen. Lacht so viel ihr könnt im Leben", so Niki, dem vor allem seine Oma die Angst und den Schrecken vor dem Tod genommen hat.

Sie erlitt einen Herzinfarkt, war klinisch tot, wurde aber von den Ärzten wiederbelebt und sie erzählte ihm, dass sie gar nichts Schlimmes gefühlt hatte, dass alles friedvoll und gut war.

Und dann hat auch noch Jochen, der Schweizer, einen Tipp: "Steigt ein bisschen auf die Bremse, nicht permanent an morgen denken. Jeden Moment genießen, zufrieden sein und viel lachen, denn sogar der Tod ist lustig."