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05.12.2011

Stiftung: Madonna weist Vorwürfe zurück

Ex-Angestellte der Stiftung "Raising Malawi" wollen eine Entschädigung wegen unrechtmäßiger Kündigung. Der Popstar betrachtet die Entlassungen als wirtschaftlich notwendig.

US-Popstar Madonna hat Vorwürfe der unrechtmäßigen Kündigung im Zusammenhang mit ihrer Stiftung "Raising Malawi" zurückgewiesen. Wie ein Vertreter des malawischen Handelsgerichts in Blantyre am Montag sagte, betrachtet Madonna die Kündigung mehrerer Angestellter als angemessen.

Acht Ex-Angestellte von "Raising Malawi", die nach eigenen Angaben ohne Begründung entlassen wurden, waren Ende März gegen die Sängerin vor Gericht gezogen und verlangen nun eine Entschädigung. Sie beklagen, dass die Kündigung nicht im Rahmen legaler Verträge erfolgt sei. Am Mittwoch soll der Prozess stattfinden.

Madonnas Anwalt übermittelte dem Gericht in der vergangenen Woche die Stellungnahme seiner Mandantin. Die Kündigung der Verträge sei "aus wirtschaftlichen Gründen nötig gewesen". Die Entscheidung sei nach reiflicher Überlegung und "ohne böse Absicht" erfolgt, erklärt die Sängerin darin.

Die US-Popdiva, die selbst zwei Kinder aus Malawi adoptiert hat, wollte mit Hilfe ihrer Stiftung eigentlich eine Schule für 500 Mädchen bauen. Das Projekt hatte einen Umfang von 15 Millionen Dollar (10,29 Mio. Euro). Im Jänner erklärte Madonna dann, ihren Ansatz und ihre Strategie ändern zu wollen, um so noch mehr Kindern in dem Land helfen zu können. Daraufhin waren die acht Angestellten entlassen worden.