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16.11.2017

So haben sie Tanzmeister Roman Svabek noch nie gesehen

Die bayrische Breakdance-Gruppe DDC stattete Roman Svabek einen Besuch ab.

Was haben Breakdancer aus Bayern und Opernball-Zeremonienmeister Roman Svabek gemeinsam? Viel mehr, als man im ersten Moment denkt!

Mit der Show "Breakin Mozart" ( Breakdance kombiniert mit Mozart-Musik) kommt die Gruppe DDC von 5. bis 7. Jänner 2018 ins Wiener Museumsquartier. Dafür haben sie sich mit dem Echo-Preisträger Christoph Hagel zusammengetan. Der sieht in dem Projekt auch eine Möglichkeit, "Jugendlichen Mozart vorzustellen und gleichzeitig auch Mozart jugendlicher zu machen - und das ohne den pädagogischen Zeigefinger."

Jetzt brachten sie schon mal Tanzmeister Roman Svabek ein paar Moves bei. Doch so neu war das für ihn gar nicht. "Ich habe vor 20 Jahren schon einmal Hip-Hop getanzt, aber es war sehr interessant, mal die Welt vom Boden aus zu sehen. Sonst ist meine Welt ja eigentlich in der Luft, wegen den Sprüngen."

Neue Tanztrends sieht Svabek generell positiv, denn beim Tanzen ist es für ihn besonders wichtig, "dass sich junge Menschen zur Musik bewegen und am liebsten machen sie das zur aktuellen Hitparade. Das funktioniert zum Beispiel ganz gut beim West Coast Swing (Anmerk. d. Red.: Paartanz zu moderner Musik). Denn wenn man in zu alten Sprachen spricht, ist es nicht jugendlich attraktiv."

Doch auch für die Breakdancer ist der Standard-Tanz kein komplettes Neuland, wie Marcel Geißlererzählt:"Meine Freundin ist sogar Standard-Tanzlehrerin. Wir können alle so ein bisschen die Standard-Schritte, aber so einen richtigen Tanzkurs könnten glaube ich alle gebrauchen."
Und der Opernball wäre für die Tanzgruppe sowieso ein Traum: "Wenn wir beim Wiener Opernball eingeladen werden, würden wir jeden Tag dafür trainieren und eine Wiener-Walzer-Show auf die Beine stellen", verspricht Marcel.