Stars 09.08.2017

Serena Williams: Nur als Mutter eine "echte Frau"?

Serena Williams © Bild: APA/AFP/GETTY IMAGES/Neilson Barnard

Schwangerer Tennis-Star erntet Kritik für Mutterschafts-Statement.

Tennis-Star Serena Williams wird im September zum ersten Mal Mama. Nun handelte sich die 35-Jährige, die derzeit ein Kind von ihrem Verlobten Alexis Ohanian ein Kind erwartet erwartet, mit einem Statement zum Thema Mutterschaft Kritik ein.

Kontroverses Mutterschaftsstatement

"Ich habe solchen Respekt für so viele Frauen, die ein Kind geboren haben", erzählte Williams im Interview mit dem Magazin Stellar. "Jetzt werde ich auch bald eine echte Frau."

Eine Formulierung, die im Netz von vielen Userinnen kritisiert wird. Offenbar fühlen sich zahlreiche Frauen durch Williams' Aussage verletzt.

Einige der verärgerten Kommentare:

"Man muss keine Kinder haben, um eine 'echte Frau" zu sein. Wie oberflächlich."

"Was für eine bescheuerte Aussage. Ich bin nicht weniger eine Frau, weil ich keine Kinder habe."

"Ein schlichtweg dummer, gehirnloser Kommentar!"

Es gibt aber auch Fans, die Serena Williams' Gefühle zum Thema Mutterschaft verstehen.

"So fühlt sie sich eben. Und das ist ihr Recht", verteidigte eine Twitter-Userin die werdende Mama. "Ich war nie ein Fan von Serena, aber ich weiß was sie meint. Neues Leben in sich zu tragen und auf die Welt zu bringen, ist doch das Beste daran eine Frau zu sein", schreibt eine andere.

Angst vor der Geburt

Doch so groß die Vorfreude auf's Baby auch sein mag. Willams sprach in dem Interview mit Stellar auch offen über ihre Angst vor der Geburt.

"Geburtsvideos anzuschauen hilft sicher nicht", so die Tennisspielerin. "Das macht alles nur noch schlimmer. Wenn man ein Baby bekommt, gibt es für Nichts eine Garantie."

Dennoch hoffe sie, durch die Erfahrung der Geburt auch als Sportlerin stärker zu werden. "Nicht nur Kraft, auch viel mehr Selbstsicherheit", will sie aus dem lebensverändernden Ereignis zu schöpfen. "Ich glaube danach bin ich zu Allem bereit."

Zu den Negativ-Kommentaren auf Twitter hat sich Williams bisher aber noch nicht geäußert.

( kurier.at , spi ) Erstellt am 09.08.2017