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10.01.2018

Rose McGowan kritisiert Kolleginnen bei Golden Globes

Rose McGowan war die Erste, die Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung beschuldigte. Promis, die bei den Globes nun deswegen schwarze Kleider trugen, hätten sonst keinen Finger krumm gemacht, so McGowan.

Nach den Protesten bei den Golden Globes gegen sexuelle Übergriffe in der Filmbranche beklagen zwei Wortführerinnen in der Weinstein-Affäre die Verlogenheit der Hollywood-Szene.

Die Schauspielerinnen Rose McGowan und Asia Argento kritisierten am Montag , weder zur Preisverleihung eingeladen noch zur "Time's Up"-Protestkampagne befragt worden zu sein.

"Ich schätze, ich bin nicht mächtig oder Hollywood genug. Ich bin stolz, hinter den Kulissen zu arbeiten", twitterte Argento. An die "Charmed"-Darstellerin McGowan gerichtet, schrieb Argento auf Twitter: "Niemand sollte vergessen, dass du die Erste warst, die das Schweigen brach."

McGowan kritisiert scheinheilige Stars

Daraufhin antwortete McGowan: "Und nicht einer der originellen, schwarz tragenden Leute, die nun unsere Vergewaltigungen anerkennen, hätte sonst einen Finger krumm gemacht. Ich habe keine Zeit für Hollywood-Verlogenheit."

https://twitter.com/rosemcgowan/status/950174820498522112?ref_src=twsrc%5Etfw
rose mcgowan (@rosemcgowan

McGowan und Argento zählen zu den ersten Frauen, die über sexuelle Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein berichtet haben. Dieser wies über sein Sprecher-Team mehrfach Vorwürfe von "nicht einvernehmlichem Sex" zurück.