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31.10.2017

Haftbefehl gegen Weinstein-Opfer Rose McGowan

Schauspielerin Rose McGowan soll gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben.

Sie war eine der ersten, die angegeben haben, von Filmproduzent Harvey Weinstein sexuell belästigt worden zu sein. Jetzt muss sich US-Star Rose McGowan selbst vor Gericht verantworten.

Haftbefehl gegen McGowan

Laut einem Bericht der Associated Press soll gegen die 44-Jährige ein Haftbefehl erlassen worden sein. Der Grund: Am 20. Jänner habe McGowan am Washington Dull Airport persönliche Gegenstände in einem Flugzeug liegen gelassen, unter denen man auch Drogen gefunden habe.

"Sie hat ihre persönlichen Sachen nach einem Flug im Jänner vergessen. 20 Davon wurden positiv auf Drogen getestet", so Rob Yingling, der Sprecher des Metropolitan Washington Airports Authority Police Department.

Da McGowan der Aufforderung der Polizei, vor Gericht zu erscheinen, nicht nachkam, soll nun ein Haftbefehl gegen sie erlassen worden sein. Sie selbst reagiert auf die Vorwürfe empört. Offenbar sieht die ehemalige "Charmed"-Darstellerin in den Anschuldigungen eine Verschwörung gegen sie.

"Wollen die mich zum Schweigen bringen? Es gibt einen Haftbefehl gegen mich in Virgina. Was für ein Haufen Pferdescheiße", schrieb sie auf Twitter.

Rose McGowan hatte sich im Zuge des Weinstein-Skandals als eine der Frauen geoutet, die von dem Filmmogul vergewaltigt worden sein sollen. Bereits 1997 soll ihr Weinstein bei einer außergerichtlichen Einigung 100.000 US-Dollar für ihr Schweigen gezahlt haben. Nun soll ihr erneut ein Schweigegeld in Höhe von 1 Million Dollar geboten worden sein, was die Schauspielerin nach eigenen Angaben aber ablehnte.