Putin: Ein Baby mit Geliebter?

Wladimir Putin soll schon das zweite Kind mit seiner angeblichen Geliebten gezeugt haben.

Sie ist 29, sechsfache Weltmeisterin im Turnen und die angebliche Geliebte des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin. Alina Kabajewa.

putin.jpg Foto: vogue Die schöne Turnerin soll schon seit 2008 ein Panscherl mit dem 60-jährigen Staatspräsidenten haben, so verschiedene Medien. Er wolle sich von seiner Frau Ludmilla scheiden lassen und Alina heiraten, wurde damals von der russischen Zeitschrift Moskowskij Korrespondent berichtet. Das Medium wurde nach dem Artikel eingestellt.

Ludmilla bis heute an seiner Seite

APRussian Prime Minister and presidential candidate Vladimir Putin, left, and his wife Lyudmila leave a polling station in Moscow, Russia, Sunday, March 4, 2012. Vladimir Putin appears all but certain to return to the Kremlin in Sundays Russian presidenti Foto: AP

Geschieden ist Putin bis heute nicht von Ludmilla - die Gerüchte über die Liaison zwischen der feschen Turnerin und dem Präsidenten halten sich immer noch äußerst hartnäckig.

Jetzt gibt es Neues über das ungleiche und angebliche Paar zu berichten: Wie die New York Post schreibt, soll schon im November Alinas und Wladimirs gemeinsame Tochter zur Welt gekommen sein.

Schon 2009 gab es vor allem von der ausländischen Presse Berichte über ein gemeinsames Kind - nachdem Kabajewa Ende 2009 einen Sohn zur Welt brachte.

Putin als Leitvogel

Wladimir Putin inszeniert sich gern martialisch – und auch als Naturbursch: Auf dem Weg zum Gipfel der Pafizik-Anrainerstaaten in Wladiwostok legte Russlands Präsident kurz einen Zwischenstopp auf der Insel Jamal in Sibirien ein. Der Grund: Er wollte mit den Kranichen fliegen. Unter dem Titel "Flug der Hoffnung" hat der russische Staatschef höchstpersönlich dafür gesorgt, dass der vom Aussterben bedrohte Nonnenkranich-Nachwuchs auch sein Winterquartier erreicht. Er hat die Vögel dafür eigenhändig per Motor-Drachenflieger begleitet. Die in Gefangenschaft geschlüpften Kraniche finden nämlich von selbst nicht zu ihren traditionellen Routen zum Überwintern – nach einer gewissen Zeit hinter dem Motor-Flieger orientieren sie sich allerdings selbst. Unter Leitvogel Putin gelang dies aber, trotz aller intensiver Vorbereitung, nicht auf Anhieb: Als die Kraniche aus der Volière gelassen wurden, flog nur einer von ihnen dem Präsidenten hinterher. Erst der zweite Versuch war erfolgreich – für Putin selbst eine Kleinigkeit: "Das war gar nicht schwer", gab sich der Politiker im Interview mit der russischen Agentur RIA Novosti heldenhaft. Den Motordrachen, den er selbst gelenkt hat, hat Putin laut eigener Angabe selbst bezahlt – ein an sich guter Schachzug, wird ihm ja seit kurzem sein privater Reichtum zur Last gelegt. So durchdacht war der Schritt aber schlussendlich nicht: Wie der Spiegel berichtet, brachte sogar die Kranich-Rettung den Kreml in Erklärungsnot. Putin verdient offiziell nämlich nur 84.000 Euro pro Jahr; der etwa 18.000 Euro teure Flieger taucht aber in der öffentlichen Deklaration von Putins Vermögen nicht auf. Der Spott der Russen ist ihm deshalb sicher: Schließlich ist es nicht die erste naturverbundene PR-Aktion des Präsidenten – er gerierte sich als starker Mann mit nacktem Oberkörper zu Pferde... ... versorgte ein Tigerweibchen mit einem Peilsender... ...oder tauchte persönlich mit einem U-Boot zum Grund des Baikalsees. Auch einen Eisbären hat Wowa, wie die Russen ihn halb liebevoll nennen, schon mit einem Peilsender versorgt. Putin selbst scheint der Spott kaum zu tangieren. Er gab betont lässig an, sich seit eineinhalb Jahren auf den Flug vorzubereiten - "das Gefühl ist sehr interessant. Es gibt einem viel Adrenalin. Das sollten alle einmal ausprobieren", so sein Statement nach dem Flug. Schade allerdings, dass die Grundidee des Projekts nicht zur Gänze realisiert wurde: Der Organisator des Projekts, Juri Markin, hatte dem Radiosender Moskauer Echo im Vorfeld gesagt, Putin werde bei der Aktion einen weißen Kittel und möglicherweise sogar einen künstlichen Schnabel tragen, damit die Vögel ihn als einen der ihren akzeptierten. Etwas, was der Präsident offenbar nicht gewollt hat.
(KURIER / mich) Erstellt am
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