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02.04.2017

Eine Prinzessin ist neue Chefin der Vogue

Mode-Königin aus dem Orient: Eine saudische Prinzessin ist die neue Chefredakteurin der "Vogue Arabia".

Anfang März erschien die erste Ausgabe der Vogue Arabia. Und an ihrer Spitze steht eine saudische Prinzessin, die ab sofort modisch vorgibt, was luxusverwöhnte Damen im Nahen Osten (2019 wird das Marktpotenzial der muslimischen Region auf 484 Milliarden Dollar geschätzt) – meist unter ihren langen Gewändern – tragen sollen.

Deena Aljuhani Abdulaziz (42) ist mit einem Spross des Königshauses, Prinz Sultan bin Fahd bin Nasser bin Abdulaziz verheiratet – 1996 hatten sie einander, wie passend, im Londoner Einkaufstempel "Harrods" kennengelernt. Sie haben drei Kinder. Geboren in Kalifornien, aufgewachsen in den USA (ihr Vater unterrichtete an Universitäten) und in Saudi-Arabien, kann sich Deena somit perfekt in beiden Welten bewegen. Zu Hause in Riad, wo auch das Vogue-Büro ist, trägt sie aber selbstverständlich Kopftuch.

Mit Kopftuch wie Grace Kelly

"Ganz ehrlich? Das Kopftuch ist ja ein schickes Kleidungsstück. Ich fühle mich damit wie Grace Kelly", stellt sie klar. Natürlich steht sie auch immer wieder unter Kritik, zumal in ihrer Heimat das freimütige Posieren für Fotografen als unschicklich gilt. "Mein Mann ist mein bester Freund und größter Förderer", ist sie sich seiner Unterstützung sicher.

Auch ihr erstes Cover-Model Gigi Hadid (31) sorgte mit ihrer nackten Schulter für Aufregung. Zu westlich, hieß es.