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31.05.2016

McCarthy wehrt sich gegen "Ghostbusters"-Shitstorm

Viele Fans kritisieren die weibliche Geisterjäger-Truppe heftig.

Die zum Kult avancierten zwei "Ghostbusters"-Teile aus den Achtziger-Jahren bekommen eine Fortsetzung. Statt einer Männertruppe gibt's nun aber weibliche Geisterjäger.

Comedy-Kaliber wie Melissa McCarthy und Kristen Wiig agieren als die neuen Ghostbusters - zum Missfallen von vielen alten Fans allerdings. Die ersten Trailer des Sommer-Blockbusters wurden gerade vorgestellt. Seither hagelt es Kritik.

Sexismus oder einfach ein mieser Film?

Die Vorschauen auf die Komödie finden viele alles andere als gelungen. Die Macher des Films verstehen die negativen Kommentare als Sexismus, weil sie vor allem damit zu hätten, dass Frauen und nicht mehr Männer jetzt Geister jagen.

Fans aber geben zu Protokoll, dass der einfach Film schlecht sei und die Kritik nun mit Sexismus-Debatten in eine andere Richtung geführt werden soll, damit der neue Ghostbusters-Teil zu keinem totalen Flop wird.

Melissa McCarthy wehrt sich

Hauptdarstellerin McCarthy will sich die Beleidigungen jedenfalls nicht gefallen lassen und kontert in einem Interview:

„All diese Kommentare wie ‚Ihr zerstört meine Kindheit‘ – also ernsthaft? Vier Frauen, die irgendeinen Film auf der Welt drehen, zerstören deine Kindheit? Ich denke, solche Leute haben keine Freunde und spucken Hass in diese Fake-Internetwelt. Ich hoffe nur, dass sie bald Freunde finden.“

Die harte Kritik bezieht sich bislang nur auf die Trailer, die in Umlauf sind - den kompletten Film hat noch niemand gesehen.

Insofern kann man dem neuen Geisterjägern noch eine Chance geben.

Trailer

Der internationale Trailer, der übrignes besser sein soll als die US-Vorschau.