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17.05.2017

Kino-Flop: Peinliche Schlappe für Guy Ritchie

Der Blockbuster "King Arthur" fährt trotz Bombast, coolen Sprüchen und David Beckhams erster Filmrolle einen herben Verlust ein.

Nicht nur die Kritiken sind schlecht, auch an der Kinokasse ist "King Arthur" ein veritabler Flop.

Der eigenwillig geschnittene Blockbuster mit Charlie Hunnam und Jude Law in den Hauptrollen ist vor allem in den USA ein Rohrkrepierer. Dabei hatte man extrem hohe Erwartungen an den aufwendig inszenierten Stoff von Regisseur Guy Ritchie, der vollmundig von seinem Baby als nächster Kultstreifen schwärmte. 175 Millionen Dollar soll der Film um die Artus-Sage in Produktion und Marketing gekostet haben - eingespielt wurden aber bislang nur 44 Millionen weltweit.

Der Streifen wird für das Warner Brothers Studio damit zu einer riesigen Pleite, die die Filmbosse kalt erwischt.

Ein Hollywood-Insider gegenüber der Zeitung The Sun: "Die 'King Arthur'-Sage ist tot. Diese Zahlen sind ein totales Desaster für Warner und Guy Ritchie. Der Film ist einer der größten Flops der letzten Zeit."

Warner-Vertriebschef Jeff Goldstein zeigt sich angesichts dessen geknickt. Im Interview mit The Hollywood Reporter muss er zugeben: "Das Konzept ging bei der Masse des Publikums nicht auf. Wir sind darüber enttäuscht. Wir hatten auf mehr gehofft."

Häme gab es außerdem für David Beckhams erste Mini-Rolle in einem Film, die er nur bekommen haben soll, weil er ein guter Freund von Richtie ist. Er sei ein grottenschlechter Schauspieler, was man auch bei dem kleinen Engagement sofort merke, so der Tenor vieler Zuschauer auf Twitter ."Das Einzige, was ich aus 'King Arthur' gelernt habe, ist, dass David Beckham nicht schauspielern kann. Und ich glaube, das wusste ich bereits."

Die Brachenzeitschrift Variety schreibt harsch: "'King Arthur' sollte sein Schwert dorthin stecken, wo er es gefunden hat, und so tun, als sei das alles nie passiert." Auch auf der Rezensionsseite Rotten Tomatoes gibt es magere 18% Zuspruch für den Film. (Die ausführliche KURIER-Kritik leben sie hier)

Der mit "Sherlock Holmes" und "Bube, Dame, König, Gras" erfolgsverwöhnte Guy Richtie hat sich zu dem Debakel noch nicht geäußert.

Seine fünf geplanten Fortsetzungen wird es wohl nicht so schnell geben ...