Kates Baby kommt im Juli

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Foto: APA/CHRIS JACKSON / POOL Kate geht es nun deutlich besser als Anfang Dezember.

Der britische Palast beendet die Rätsel darüber, wie lange die Herzogin schon schwanger sei.

Das Kind von Prinz William und seiner Frau Catherine soll im Juli zur Welt kommen. Dies teilte am Montag der Palast in London mit. Er verriet aber zur Enttäuschung vieler Monarchiefans nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

In der Erklärung wird zugleich betont, dass es Kate nach ihrem Krankenhausaufenthalt wegen Schwangerschaftsübelkeit wieder besser gehe. "Ihr Zustand verbessert sich immer mehr." Die 31-Jährige war Anfang Dezember in eine Londoner Klinik eingeliefert worden. Seit ihrer Entlassung einige Tage später trat sie nur noch sporadisch öffentlich auf.

Spekulationen

Wegen des Krankenhausaufenthaltes hatte der Palast gegen die Gepflogenheiten die Schwangerschaft von Kate noch vor dem dritten Monat bekanntgeben müssen. Schwere Morgenübelkeit, der Fachbegriff lautet Hyperemisis gravidarum, erwischt im Schnitt etwa eine von 200 Schwangeren. Hin und wieder wird diese Komplikation mit einer Zwillingsschwangerschaft in Verbindung gebracht, was für Spekulationen im Königreich sorgte.

Nun aber stellte der Palast klar, dass Kate und William nur ein Kind erwarten. Es wird hinter Prinz Charles und seinem Sohn William auf Platz drei der britischen Thronfolge stehen - egal welches Geschlecht es hat.

Am 29. April  2013 jährt sich der Hochzeitstag von Kate und William zum zweiten Mal. In dem vergangenen Jahr hat sich die 30-Jährige perfekt in ihre Rolle eingefügt - dank royaler Hilfe. Der Fehler, den die Royals bei Prinzessin Diana begingen, wurde nicht wiederholt. Diana war jung, unbedarft und mit ihrer neuen Rolle  überfordert. Warum das Ganze bei Catherine so gut funktionierte, liegt Beobachtern zufolge daran, dass das Königshaus sie ganz fest an der Hand hält. Naiv, eitel, zu dünn - zurzeit die wenigen negativen Kommentare über Herzogin Kate aufzuspüren, ist gar nicht so einfach. Denn die 30-Jährige bekommt für ihr Auftreten fast nur Lob. Sie stand in den vergangenen Wochen oft im gnadenlosen Rampenlicht: Während ihr Mann Prinz William zu einem Einsatz auf den Falklandinseln war, absolvierte Kate eigene Auftritte, begleitete die Queen und die Schwiegereltern, und sie hielt ihre erste Rede. "Anders als bei Diana arbeitet diesmal die ganze königliche Familie - "die Firma" - zusammen, um sicherzustellen, dass ihr neuester Zugang sich sicher und als Teil des Teams fühlt", meint Eleanor Mills von der britischen Zeitung "Sunday Times". Nach außen strahlt Kate stets - doch wenn man ihr hinter den Kulissen begegne, seien die Augenränder und die eingefallenen Wangen nicht zu übersehen, erklärt Mills: "Man sagt, sie hat große Angst vor Einzelauftritten."   Stand ihr seit Bekanntgabe der Verlobung im Herbst 2010 ihr William zur Seite, waren ... ... die letzten Monate als Williams Angetraute eine einzige Feuerprobe. Doch die Royals gaben Rückendeckung. So nahm Williams Oma, die britische Königin Elizabeth II., Kate zur Eröffnung ihrer Tour zum 60. Thronjubiläum mit. Symbolischer geht es kaum. Vorher war die Queen bereits mit Kate und Schwiegertochter Camilla in einem Edelkaufhaus in London zu Gast gewesen. Kates Schwiegereltern Charles und Camilla stehen ohnehin hinter ihr. Mit ihnen besuchte sie zum Beispiel eine Galerie und eine Kinderhilfsorganisation. Ganz alleine war sie unterwegs, als sie ihre erste Rede in einem Kinderhospiz hielt. Zwar zitterte die Stimme ein bisschen, doch der Text saß. Auch die PR-Maschine des Palastes blickt mit eiserner Miene auf alles, was über Kate geschrieben und von ihr gezeigt wird. Im Notfall gibt es eine Warnung. So wies der Palast im März über den britischen Presserat "aus gegebenem Anlass" darauf hin, dass die Gesundheit Kates absolut privat sei. Auch im Nacktfotoskandal gab man Rückendeckung. Bisher scheint sie alles zu meistern. Doch man dürfe nicht vergessen, dass hinter der glänzenden Fassade eine eher zerbrechliche junge Frau stecke, warnt Mills, die Kate bei einigen der Auftritte beobachtet hat. Jetzt aber kann sie sich erst einmal voll und ganz auf ihre Schwangerschaft konzentrieren. Buchtipp für royale Fans: Mehr über die europäische Aristokratie, einen Blick hinter die Kulissen und interessante Informationen finden Sie hier:Lisbeth Bischoff"Adel Inside" - Hinter den Kulissen der HerrscherhäuserAmalthea Verlag
Leider voll daneben.
Wenn man die Reaktionen der Kritiker und der Öffentlichkeit richtig deutet, wird Herzogin Catherines erstes Portrait der Schönheit der Frau des Prinzen William alles andere als gerecht. Vor kurzem enthüllt, sollte das Portrait nach den Schwangerschaftsübelkeiten vor dem Weihnachtsfest vielleicht wieder so etwas wie Glamour in den Royalen Alltag bringen. Die Herzogin gilt übrigens als überaus kunstaffin. Man konnte sich also einiges erwarten. Der mit dem Portrait beauftragte Künstler Paul Emsey entschied sich, wie er erzählt, die schöne Kate mit einem Lächeln zu portraitieren. Kritiker sprechen eher von einer "Grimasse". Hier noch einmal das Portrait in voller Größe, denn laut Malermeister ging es auch darum, die Farbe der Bluse mit der Augenfarbe abzustimmen. Auch Kates wunderschöne Haare sollten zur Geltung kommen. Ein Kritiker (foxnews) vergleicht das Bild hingegen mit einem Sujet aus der "Twilight"-Serie. Herzogin Vampir? Der Kunstkritiker der Sunday Times formulierte es eleganter: "Ich bin enttäuscht. Ein royales Portrait mehr, wie wir sie seit Jahrhunderten kennen." Man könnte ja nun Vermutungen anstellen, zum Beispiel, dass der finale Strich am Portrait während Catherines Spitalsaufenthalt entstanden wäre, wo sie sich wegen schlimmer Schwangerschafts-Übelkeit mehrere Tage aufgehalten hatte. Die Häme auf Twitter und Facebook haben natürlich nicht lange auf sich warten lassen. "Leblos", "dümmlich", "gewöhnlich" und "alt" (man beachte die Augenringe) waren weitere Attribute, mit denen das Portrait bedacht wurde. Müssen sich die Briten halt weiterhin an Bilder vom Original halten. Es gibt ja davon mittlerweile genug.
(APA / mod) Erstellt am
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