Karl Markovics Liebeserklär­ung

Bei der Party nach der großen KURIER-Premiere von Karl Markovics' Regiedebüt "Atmen" im Kursalon Hübner machte der Regisseur ein Geständnis.

Wer steckt hinter dem Erfolg von Karl Markovics’ Debütfilm "Atmen"? 

Der Neo-Regisseur verriet es. "Ohne sie hätte es den Film gar nicht gegeben." Mit diesen Worten ließ Karl Markovics bei der Premierenfeier von "Atmen" im Wiener Kursalon Hübner aufhorchen. Viel hat der Neo-Regisseur über die Produktion seines Erstlingswerks erzählt. Erstmals jedoch gestand er, dass seine Frau Stephanie Taussig (sie spielt im Film die Schwiegermutter) ihn bei vielen Entscheidungen intensiv unterstützt hat.


Siehe im roten Link unten die Kritik zum Film.

Im Bild: Karl Markovics mit seiner Frau Stephanie Taussig und seinen Kindern Leonie (18) und Louis (20) "Ich hatte für die Besetzung der Hauptrolle noch zwölf Burschen in der Endauswahl. Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, ob Thomas Schubert der richtige ist. Meine Frau war es, die immer wieder auf ihn hingewiesen hat." Emotional wurde es, als Markovics danach seine Frau spontan in den Arm nahm – mitten im Premierengetümmel. In diesem Moment stand die Zeit still. Vergleichbar stille Momente gab es nur zuvor im Gartenbaukino: „Ich bewundere den Mut, etwas so langsam zu erzählen und der Hauptfigur so viel Raum zu geben“, verriet Lilian Klebow sichtlich beeindruckt. Auch andere VIP-Gäste fanden lobende Worte: Filmproduzent Jan Mojto : „Es ist großartig, wie Markovics dieses unsentimentale Gefühl für Menschen vermittelt.“

Im Bild: Auf Tuchfühlung die Mimin Karin Lischka & Thomas Schubert Einzig Regisseur Stefan Ruzowitzky gab sich wortkarg: „Ich bin kein Filmkritiker, es hat nur zum Filmemacher gereicht.“ Blut dürfte Markovics’ Adoptivsohn Louis (20)– er spielte einen Gefängnisinsassen– geleckt haben: „Ich würde gerne weiter als Schauspieler arbeiten. Aber ich traue mir das als festen Beruf nicht zu. Deshalb studiere ich Kamera und Drehbuch.“ 

Im Bild neben Thomas Schubert: Katharina Strasser

Im Bild: Gute Laune nach einer spannenden Premiere Nach der viel gelobten Premiere lud der KURIER zur Party in den Kursalon Hübner, um den gelungenen Abend bei einem gemütlichen Plausch ausklingen zu lassen. Die vielen Promis, die sich zuvor im Gartenbaukino einfanden, zogen ein paar Häuser weiter ... ... wie der Star des Abends Karl Markovics,  an der Seite von ORF-Boss Alexander Wrabetz  Der konnte Eindrücke aus neuen „Lebenswelten“ mitnehmen: „Ich habe Einblick in die Welt der Bestattung bekommen – von der man nichts weiß und mit der man nur ein Mal, dafür entscheidend, zu tun hat.“ ... KURIER-Kulturchef Gert Korentschnig mit Schauspielerin Nicole Beutler. Kabarettist Rudi Roubinek ließ sich die After-Premiere-Party im altehrwürdigen Kursalon am Ring ebenso wenig entgehen wie ... ... KURIER ROMY-Preisträgerin Andrea Eckert und ... ... Markovics' Regie-Kollege Stefan Ruzowitzky, mit dem der Neo-Regisseur Karl Markovics schon in dem Oscar-prämierten Meisterwerk "Die Fälscher" reüssierte. Zuvor feierte Karl Markovics' erster Film bei dem der österreichische Schauspieler als Regisseur und Drehbuchautor fungiert - der umjubelte Streifen "Atmen" -  Österreich-Premiere. Der KURIER präsentierte ihn im Wiener Gartenbaukino. Mit dabei natürlich Markovic und seine Frau Stephanie Taussig (sie spielt im Film die Schwiegertochter, rechts im Bild), sowie die beiden Hauptdarsteller Thomas Schubert und Karin Lischka (links). Nicht nur die Film-Kritiker lobten bislang Markovics' Erstling. Auch das Publikum begrüßte den Film mit großer Zustimmung. Umso gespannter war der Regisseur, wie der Film in seiner Heimat ankommt. Produzent Dieter Pochlatko (rechts) erzählte vor der KURIER-Premiere im Wiener Gartenbaukino, wie überraschend die Auszeichnung am vergangenen Samstag beim "Miskolc Film Festival" in Ungarn kam: "Wir hatten nicht damit gerechnet, den Hauptpreis zu gewinnen und sind deshalb nicht hingefahren. Als wir Freitagabend erfuhren, dass wir gewinnen, wussten wir gar nicht, wer den Preis entgegennehmen soll." In Wien wurde er von KURIER-Kulturchef Gert Korentschnig begrüßt. Hauptdarsteller Thomas Schubert - er spielt den 19-jährigen Sträfling, der als Freigänger bei der Bestattung jobbt - sprang kurzfristig ein und nahm den Preis schließlich entgegen. Auch beim Sarajewo Film Festival Ende Juli war er derjenige gewesen, der den Preis als bester Schauspieler von Angelina Jolie entgegennehmen durfte. An den Kuss der Beauty kann sich Schubert kaum mehr erinnern: "Es war unwirklich!" Nach dem Filmstart in Österreich heißt es nicht nur für Markovics tief durchatmen: Denn erst im Jänner wird bekannt gegeben, ob es "Atmen", Österreichs Kandidat für den Auslands-Oscar, in die nächste Runde der 20 besten Filme schafft. Und natürlich fanden sich viele Prominente und vor allem die Größen der österreichischen Filmszene ein, um Markovic zu feiern. Und mit Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky hatte der Neo-Regisseur sichtlich seinen Spaß. Schauspiel-Damen unter sich: KURIER ROMY-Preisträgerin Andrea Eckert und SOKO Donau-Polizistin Lilian Klebow. Auch Platin ROMY-Preisträgerin Christiane Hörbiger besuchte mit ihrem Mann Gerhard Tötschinger die Premiere und gab sich gespannt auf den Film. Serge Falck und Klaus Rott, der in "Atmen" auch mitspielt, strömten mit der Menge ins Gartenbaukino. Das war übrigens bis auf den letzten Platz voll. Ebenfalls mit von der Partie im Gartenbaukino war TV-Rotschopf Chris Lohner. Die heimische Kabarettszene wurde bestens von Andreas Vitasek (links) und Rudi Roubinek vertreten. Und während Vitasek mit Roubinek ernst blieb, ... ... schenkte er seiner Frau ein Lächeln. Oder der Kamera. Oder beiden. Sie wollte jedoch nur zum Film in den Saal. Wieder in Wien: Actrice Ina-Alice Koop, Produzent Dieter Pochlatko.


Siehe im roten Link unten die Kritik zum Film. Wo sich Unterrichts- und Kunstministerin Claudia Schmied (rechts) schon eingefunden hatte. Sichtlich gespannt. Andere freuten sich einfach auf Film- und den Regie-Künstler. Derweilen tummelten sich die Massen noch im Foyer. Hier Markovics' Ehemfrau, Schauspielerin Stephanie Taussig, mit den Adoptivkinder Leonie (18) und Louis (20). Letzterer durfte auch als Gefängnisinsasse im Film mitspielen. Neuer Paarlauf: Felix Mitterer kam mit seiner neuen Lebensgefährtin Agnes Beier zur Premiere. Die ersten Diskussionen setzten schon vor dem Filmbeginn ein. Regie-Kollege Markus Schleinzer, sein Film "Michael" lief ebenfalls in Cannes. Freut sich für den Kollegen: Stefan Ruzowitzky mit Nicole Beutler.

Siehe im roten Link unten die Kritik zum Film.
(KURIER / Nina Ellend, anh) Erstellt am
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