Justin Bieber: Arroganter Auftritt bei Verhör

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Foto: screenshot, tmz Verwirrt, gelanweilt und vor allem ziemlich arrogant zeigt sich Bieber auf dem Video, das ohne sein Wissen entstand.

Ein Video wurde an die Öffentlichkeit gespielt, das Bieber ziemlich arrogant bei einer Anhörung zeigt.

Justin Bieber hat's zurzeit nicht leicht. Nach unzähligen Eskapaden, muss er sich nun vor Gericht verantworten. Ein Video, in dem er vor Anwälten aussagt, wurde nun von einer unbekannten Quelle dem Onlineportal TMZ zugespielt. Der junge Superstar kommt dabei nicht gerade sympathisch rüber. Er wirkt gelangweilt, arrogant und genervt, vor allem als man ihn auf Selena Gomez anspricht. Der 20-Jährige Sänger wusste nicht, dass er gefilmt wird und benimmt sich wie ein unerzogener, junger Fratz.

Auf dem Polizeirevier in Miami thront er auf einem Lederstuhl und gibt nur widerwillig Auskunft über das Vergehen, das ihm zur Last gelegt wird. Er soll seinem Bodyguard in Australien den Auftrag gegeben haben, einen Paparazzo zu verprügeln, um an die Fotos zu kommen, die der Fotograf von Bieber gemacht hat.

Wirklich nett kommt Bieber nicht rüber, andererseits muss es auch gewaltig nerven, als 20-Jähriger bei jedem Schritt und Tritt von der ganzen Welt verfolgt zu werden. Die Gegenseite im Prozess wird an dem Negativ-Video wohl Gefallen finden. Gerüchte wurden laut, dass die Ankläger für die Veröffentlichung des Films verantwortlich sind.

Das Video vom Verhör

Nach der Veröffentlichung eines Videos hat sich der Teenieschwarm per Twitter gewehrt. "Sie können uns nicht brechen. Sie können uns nicht unterdrücken. Wir sind zu stark. Wir lieben zu sehr", schrieb der 20-Jährige am Dienstag an seine 50 Millionen Follower.

Im Bett mit einer Unbekannten

Schon in Brasilien zog Justin Bieber vor einigen Monaten viel Aufmerksamkeit mit einem Video auf sich. Nach einem abgebrochenen Konzert - weil das Bieberchen mit einer Plastikwasserflasche beworfen wurde - und Probleme mit den Behörden - Justin sprühte womöglich ein illegales Graffiti an eine Wand - gab es durch ein Video die nächste Schlagzeile in Südamerika.

Ein unbekanntes Mädchen filmte Justin Bieber schlafend in einem Zimmer. Zum Abschied wirft sie ihm einen Kuss zu. Den Film stellte das Mädchen auf YouTube.

Damit werden die Gerüchte um gebuchte Prostituierte wieder angeheizt. Schon des Öfteren wurde gemunkelt, dass sich der 20-Jährige gerne käufliche Damen auf sein Hotelzimmer bestellt. Auch beim Verlassen eines Bordells wurde er in Brasilien vor einigen Tagen gesichtet.

Probleme en masse: Was Justin sonst noch treibt

Die deutschen Bieber-Fans müssen jetzt stark sein: So schnell wird der kanadische Popstar womöglich nicht mehr in die Bundesrepublik fahren. Dort droht ihm nämlich die Pfändung. Die Behörden wollen für die Betreuung seines Kapuziner-Äffchens "Mally" im Münchner Tierheim rund 5.000 Euro haben. Das Tierheim hatte sich wegen der Kosten an den Zoll gewandt. Der Zoll hatte den Affen im März am Münchner Flughafen beschlagnahmt, weil der kanadische Sänger keine Papiere für ihn hatte. Sechs Wochen kümmerten sich Pfleger im Tierheim um das Affenbaby. Wenn Bieber nicht zahlt, können bei seiner nächsten Einreise in seinem Gepäck persönliche Gegenstände im Wert von 5.000 Euro gepfändet werden - plus Verzugszinsen. Der Zahlungsbescheid ist bereits rechtskräftig. Ende März beschlagnahmte der deutsche Zoll das 14 Wochen alte Kapuzineräffchen am Münchner Flughafen, als der Kanadier Bieber zu seinem ersten Deutschland-Konzert der aktuellen Tournee anreiste. Ihm fehlten die nötigen artenschutzrechtlichen Unterlagen und Gesundheitspapiere für das Tier. Justin Bieber holte das Äffchen danach nicht aus dem Münchner Tierheim ab, in dem das Tier danach unterkam. Mit einer E-Mail an das Münchner Tierheim schaltete sich danach das Management des Sängers in die Kapuzineräffchen-Affäre ein und bat um Empfehlungen des Tierheims, in welchem Zoo man das Äffchen sicher und gut unterbringen könnte. Zusätzlich gab es zahlreiche Fans des Teeniestars, die dem Tierheim anboten, den Affen bei sich aufzunehmen. Inzwischen lebt das Äffchen im Serengeti-Park in Hodenhagen in der Lüneburger Heide (Niedersachsen). Laut Bild hat er dort gerade den ersten Sichtkontakt mit drei weiblichen Weißschulterkapuziner-Affen aufgenommen. Die Fans scheinen Justin Bieber sein affiges Verhalten nicht übelzunehmen und verehren ihn weiterhin inbrünstig. Der kanadische Sänger plant womöglich schon, sich ein weiteres niedliches Haustier zuzulegen.

(KURIER / mich) Erstellt am
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