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08.09.2017

"In den Schlaf geweint": Madonna über Kindererzieheung

Die Queen of Pop erzählt über die angebliche Entführung von David und wie schwer sie es mit ihren Ältesten hat.

Die sonst immer gern unterkühlte Madonna sagt nun in einem Interview tatsächlich den Satz: “Ich habe mich selbst in den Schlaf geweint.“

Die Sängerin hatte einen emotionalen Zusammenbruchs, als sie beschuldigt wurde, ihren Sohn David Banda entführt zu haben. Madonna war ob der Gerüchte bezüglich ihrer Adoption des Elfährigen am Boden zerstört. "Jede Zeitung hat gesagt, dass ich ihn gekidnappt habe. Ich selbst dachte mir 'Warte mal. Ich versuche, das Leben von jemandem zu retten. Warum bewerft ihr mich alle gerade mit Scheiße? Ich habe alles regelkonform gemacht. Das war ein wirklicher Tiefpunkt für mich. Ich habe mich selbst in den Schlaf geweint."

Sexistische Behören

Die Behörden in Malawi seien der 59-Jährigen jedoch mit purer Verachtung begegnet und hätten ihr die Adoption so schwer wie möglich gemacht: "Mir wurde gesagt, dass ich nicht dazu fähig bin, ein Kind zu erziehen. Die Art und Weise, wie ich behandelt wurde - dieses sexistische Verhalten - war einfach lächerlich."

Kürzlich adoptierte die Sängerin nach David und Mercy außerdem die fünfjährigen Zwillinge Estere und Stelle und könnte nicht glücklicher darüber sein. "Es ist so, als ob sie schon immer da gewesen wären", schwärmt sie gegenüber dem 'People'-Magazin.

Herausforderung sind Lourdes und Rocco

Die wirkliche Herausforderung seien ihre älteren Kinder - Lourdes (20) und Rocco (17): "Lola hat einen anderen Vater als Rocco und ich habe vier adoptierte Kinder, also gibt es viele Einflüsse von außen. Ich versuche, sicherzustellen, dass ich jedem die selbe Weisheit und Liebe zuteilwerden lasse. Ich hatte diese witzige Vorstellung, dass Kinder lernen, auf sich selbst aufzupassen, wenn sie älter werden und es deshalb einfacher wird. Aber tatsächlich wird es immer herausfordernder, je älter sie werden - denn dann werden sie zu Erwachsenen und brauchen deine Führung."

Die Musikerin erklärt weiter, dass sie nicht die "populärste Mutter" ist: "Ich bin ein böser Cop, einer, der Nein sagt." Aber sie "akzeptiere" diese Rolle.