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26.01.2018

Ellen: Von der Stand-up-Komikerin zur Talk-Ikone

Zum 60er ist die Talk-Queen schon längst zur Ikone von mehr als einer Generation geworden.

Wenn die Temperatur unter meinem Alter liegt, dann stehe ich nicht auf", ist einer von vielen legendären Sprüchen der US-Talkmasterin Ellen DeGeneres. An ihrem 60. Geburtstag, wäre die Grenze (umgerechnet von Fahrenheit) bei 15,5 Grad Celsius. Ganz so ernst konnte sie das in ihren vergangenen 60 Jahren aber nicht genommen haben. Wie hätte sie sonst ihre grandiose Karriere hinlegen können?

Heute kennen sie die meisten von ihrem populären TV-Format "The Ellen Show" – übrigens mit Einschaltquoten, von denen vergleichbare Shows in aller Welt nur träumen können. Ihre Anfänge liegen aber auf der Bühne (als Stand-up-Komikerin) und im Schauspiel: ab 1994 verkörperte sie die Titelrolle in der Sitcom "Ellen". Darin war sie die Buchhändlerin Ellen Morgan, die sich im Laufe der Serie als lesbisch outete. Ziemlich zeitgleich – nämlich 1997 – outete sich Ellen auch privat bei Oprah Winfrey.

Die erste Zeit danach war hart, aber allmählich verlor Homosexualität das gesellschaftliche Stigma. So heiratete Ellen 2008 auch unbehelligt ihre langjährige Freundin Portia de Rossi (44).

In ihrer Show geben sich Top-Stars wie Pink, Prince, David Bowie, Tina Turner, Madonna oder Michael Douglas die Klinke in die Hand. Und Ellen räumte 30 Emmys ab. Diese Verleihung moderierte sie schon – ebenso wie die Grammys und die Oscars.

Ein besonders berührender Moment war, als DeGeneres 2016 von US-Präsident Barack Obama mit der Freiheitsmedaille geehrt wurde.