Frances Bean Cobain spricht über ihre Drogensucht

Frances Bean Cobain
Foto: Richard Shotwell/Invision/AP Frances Bean Cobain

Kurt Cobains Tochter äußerte sich erstmals öffentlich zu ihrer Abhängigkeit.

In einem Instagram-Posting legte Frances Bean Cobain eine bewegende Beichte ab. Die Tochter der verstorbenen Grunge-Ikone Kurt Cobain und der Sängerin Courtney Love sprach erstmals über ihre Drogensucht und darüber, seit zwei Jahren clean zu sein.

Frances Bean Cobain bricht ihr Schweigen

Die 25-Jährige postete ein auf Hawaii entstandenes Video und erklärte: "Es ist eine interessante und kaleidoskopische Entscheidung, meine Gefühle über etwas so Intimes in diesem öffentlichen Forum zu teilen."

"Die Tatsache, dass ich nüchtern bin, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt", so Cobain weiter. "Aber ich denke, es ist wichtiger, meine Angst, verurteilt, missverstanden oder auf eine bestimmte Rolle festgelegt zu werden, abzulegen."

 

I thought I would start this post by using a pure moment in Oahu amongst nature, with my love. This moment is a representation of who I am on February 13th, 2018. It feels significant here, now because it’s my 2nd sober birthday. It’s an interesting and kaleidoscopic decision to share my feelings about something so intimate in a public forum . The fact that I’m sober isn’t really public knowledge, decidedly and deliberately. But I think it’s more important to put aside my fear about being judged or misunderstood or typecast as one specific thing. I want to have the capacity to recognize & observe that my journey might be informative, even helpful to other people who are going through something similar or different. It is an everyday battle to be in attendance for all the painful, bazaar, uncomfortable, tragic, fucked up things that have ever happened or will ever happen. Self destruction and toxic consumption and deliverance from pain is a lot easier to adhere to. Undeniably, for myself and those around me becoming present is the best decision I have ever made. How we treat our bodies directly correlates to how we treat our souls. It’s all interconnected. It has to be. So I’m gonna take today to celebrate my vibrant health and the abundance of happiness, gratitude, awareness, compassion, empathy, strength, fear, loss, wisdom, peace and the myriad of other messy emotions I feel constantly. They inform who I am, what my intentions are, who i want to be and they force me to acknowledge my boundaries/limitations. I claim my mistakes as my own because I believe them to contribute to the dialogue of my higher education in life. I am constantly evolving. The moment I stop my evolution is the moment I disservice myself and ultimately those I love. As cheesy and cornball as it sounds life does get better, if you want it to. I’ll never claim I know something other people don’t. I only know what works for me and seeking to escape my life no longer works for me. Peace, love, empathy (I’m going to reclaim this phrase and define it as something that’s mine, filled with hope and goodness and health, because I want to ) Frances Bean Cobain

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Die Promi-Tochter, die als Model arbeitet, verriet nicht, mit welcher Sucht genau sie zu kämpfen hatte. Mit ihrem Outing wolle sie aber Betroffenen helfen, die ebenfalls an einer Suchterkrankung leiden.

Frances Bean erzählte auch darüber, wie schwer der Weg in ein suchtfreies Leben war.

"Es ist ein täglicher Kampf", so Cobain. "Es ist einfacher, sich der Selbstzerstörung, dem toxischen Konsum hinzugeben und sich von Schmerzen zu befreien." Trotzdem sei ihr Entschluss, von der Sucht loszukommen "für mich und die Menschen, die mich umgeben, die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe."

Auch ihre Eltern waren süchtig

Frances Bean kam schon früh mit Drogen in Berührung: Kurt Cobain war Anfang der 90er-Jahre heroinsüchtig geworden. Nach sechs gescheiterten Therapieversuchen wurde der "Nirvana"-Frontman am 5. April 1994 mit einer Überdosis Heroin und einem Kopfschuss in seinem Haus in Seattle aufgefunden.

Kurt Cobain Foto: pps.at

Auch Frances Beans Mutter Courtney Love hatte immer wieder mit Drogen- und Medikamentenabhängigkeit zu kämpfen. 2005 hatte sie sich zuletzt auf richterliche Anordnung in eine Entzugsklinik begeben.

2015 gestand sie in einer HBO-Dokumentation über Kurt Cobain, dass sie auch während ihrer Schwangerschaft mit Frances, die 1992 zur Welt gekommen war, Drogen konsumiert hatte: "Ich habe es einmal während der ersten drei Wochen genommen, da wusste ich noch gar nicht, dass ich schwanger war. Dann habe ich damit aufgehört. Ich war mir sicher, es geht meiner Tochter gut."

(kurier / spi) Erstellt am
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