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10.02.2017

Manager verrät neue Details zu Falcos Tod

Falco starb am 6. Februar 1998 © Bild: KURIER/Reinhard Vogel

Falcos ehemaliger Manager behauptet laut "Bild" in neuer Doku, der Sänger sei zum Todeszeitpunkt "hoffnungslos verliebt" gewesen. Produzent Rudi Dolezal distanziert sich von diesen Behauptungen.

Vor 19 Jahren verunglückte Falco in der Dominikanischen Republik, als er auf einer Landstraße gegen einen Kleinlaster raste. Die Polizei fand in seinem Blut 1,5 Promille Alkohol sowie Spuren von Kokain und Marihuana. Spekulationen über einen möglichen Selbstmord halten sich seitdem hartnäckig. Nun wirft Falcos langjähriger Freund und ehemaliger Manager Hans Reinisch ein neues Licht auf die Umstände seines Todes.

Neue Details über Falcos Tod

In dem Dokumentarfilm "Falco - die ultimative Doku" enthüllt Reinisch laut Bild, dass Falco zum Zeitpunkt seines Todes "hoffnungslos verliebt" gewesen sei.

Mozarthaus © Bild: 3sat/Dolezal/Pressefoto Mozarthaus

Falco, der mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel hieß, lebte seit 1996 in der Dominikanischen Republik.

"Rund sechs Wochen vor seinem tragischen Unfall lernte er die junge Selina aus dem Nachbarort Cabarete kennen", zitiert Bild Falcos Ex-Manager.

Rückfall aus Liebeskummer

Um Selina so oft wie möglich zu sehen, soll Falco sogar in ihre Nähe gezogen sein. Laut Reinisch hatte Selinas Vater, der Bürgermeister des Dorfes, aber etwas gegen die Beziehung seiner Tochter mit dem Popstar.

Obwohl Falco zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren komplett clean war, habe sich der Mann an der Drogenvergangenheit des Sängers gestoßen. Schließlich gehorchte Selina ihrem Vater und trennte sich von Falco, was ihm laut seinem Manager das Herz brach.

Der damals 40-Jährige sei nach der Trennung wieder rückfällig geworden.

Reinisch: "Über drei Tage lang hat er exzessiv getrunken und Drogen genommen."

Aufnahmedatum: 30.09.1992 © Bild: KURIER/Kristian Bissuti

Ob Falco deswegen den heranrasenden LKW übersah, als er am 6. Feburar 1998 vom Parkplatz auf eine Landstraße fuhr?

Der ehemalige Manager des Musikwunders erzählt, dass er wenige Minuten vor Falcos Tod noch mit ihm gesprochen habe. Er habe sich mit ihm bei dem Parkplatz verabredet und sei sofort hingefahren – aber um drei Minuten zu spät gekommen.

"Falco - die ultimative Doku" wird an Falcos 60. Geburtstag, den 19. Feburar, um 20.15 Uhr auf Kabel 1 ausgestrahlt.Produziert wurde der Film von Rudi Dolezal, der ein Freund von Falco gewesen ist und bei all seinen Musikvideos Regie geführt hat. Zwei Tage vorher läuft sie um 20.15 Uhr auch auf Puls 4.

Dolezal selbst ließ in einem Statement am Freitag, den 10. Februrar jedoch verkünden: "Der Film ist noch nicht fertig. Alles was gestern und heute in der Tagespresse mit Sensationshintergrund spekuliert wird, basiert auf keinerlei Aussagen von Rudi Dolezal oder Hans Reinisch. Kein Journalist dieser "Sensationsmeldungen" hat diesbezüglich mit Rudi Dolezal oder Hans Reinisch persönlich gesprochen und ich bitte im Sinne der Fairness, sich den Film zuerst anzusehen und sich erst dann eine Meinung zu bilden, bevor man auf Grund von Spekulationen Dritter vorschnelle Urteile fällt."