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20.03.2018

Extrawünsche & Luxusgehabe: Charles in der Kritik

Ein britischer Journalist beschreibt in neuem Buch die extravaganten Sonderwünsche des Royals.

Nach außen geben sich die britischen Royals gern bodenständig und unprätentiös. Prinz Charles soll aber alles andere als einen bescheidenen Lebenswandel pflegen, wie der Autor eines neuen Enthüllungsbuches über den Royal nun behauptet.

Die extravaganten Sonderwünsche von Prinz Charles

In seinem Buch "Rebel Prince: The Power, Passion and Defiance of Prince Charles" beschreibt der britische Investigativ-Journalist Tom Bower die Lebens- und Reisegewohnheiten des 69-Jährigen - und erhebt Vorwürfe der Maßlosigkeit gegen den Prinzen.

So berichtet die Daily Mail unter Berufung auf das neue Enthüllungsbuch über die persönlichen Gegenstände, ohne die der Prinz nicht verreisen kann: Neben einer eigenen Klobrille und Premium-Klopapier, Edel-Whisky und seinem Lieblings-Mineralwasser soll der britische Thronfolger auch immer zwei Gemälde von den Schottischen Highlands mit im Gepäck haben.

Schlafzimmermöbel mit im Gepäck

Doch das ist nur der Anfang einer langen Liste an Sonderwünschen: Bower berichtet unter anderem über einen Kurz-Trip des Prinzen zu einem Freund in Nordengland, den er zusammen mit seiner Frau Camilla unternahm, bei dem das Gepäck des Royals gleich mit einem ganzen LKW angekarrt worden sein soll.

Charles' Angestellte sollen bereits einen Tag vor seiner Ankunft gekommen sein, um alles für seinen und Camillas Besuch vorzubereiten: Das Gästezimmer musste aufgeräumt und mit eigens mitgebrachten Möbeln ausgestattet werden - einer kompletten Schlafzimmereinrichtung, inklusive eines orthopädischen Bettes und edler Leinenbettwäsche.

Generell begleiten laut Blower gleich mehrere Angestellte Charles auf seinen Reisen. Darunter ein Butler, ein Polizist, ein Privatsekretär, ein Schreiber, mehrere Leibwächter und ein Privatkoch.

Beim Essen soll der Sohn von Queen Elizabeth nämlich ebenfalls penibel sein. Charles bevorzugt bekanntlich Bio-Lebensmittel, die er sich unterwegs gerne zustellen und von seinem Koch zubereiten lässt.

Dekadente Privat-Trips?

Auch sonst lebe Charles nicht selten auf großer Spur. So berichtet Bower unter anderem von einem maßlosen 21.600 Euro-Trip mit dem Royal Train nach Penrith, den Charles 2006 unternommen haben soll, nur um in der englischen Stadt ein Pub aufzusuchen. Rund 24.000 ließ sich der Prinz angeblich einen Privatflug von Schottland nach Lincolnshire kosten, der anstand, als sein Sohn William 2008 den RAF-Wings-Orden in seiner Funktion als Pilot verliehen bekam - Behauptungen, die vom Palast jedoch dementiert werden.