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01.08.2017

Miliardär Elon Musk: Bipolare Störung?

Elon Musk sprach auf Twitter über die negativen Auswirkungen, die sein Job auf seine Psyche hat.

Bereits mit 12 Jahren entwickelte Elon Musk sein erstes Computerspiel. Mit 27 war er Millionär. Inzwischen wird das Vermögen des Tesla-, PayPal- und SpaceX-Gründers auf über 13 Milliarden Euro geschätzt. Dass der Erfolg zum Teil auch verheerende Auswirkungen auf seine Psyche hat, hat er nun in einem ungewöhnlich offenen Tweet gestanden.

"Habe ein Ticket in die Hölle gekauft"

"Ich würde eher Selbstmord begehen als zu scheitern", so Musk einmal über den selbstauferlegten Erfolgsdruck. Nun schlug der Selfmade-Milliardär aber ganz andere Töne an. Auf Twitter reagierte Musk auf das Kommentar eines Users, der behauptete, der Unternehmer würde auf Instagram sein "großartiges Leben" zur Schau stellen.

"Die Realität besteht aus großen Höhen und schrecklichen Tiefen und unerbittlichem Stress. Ich glaube nicht, dass die Leute von den letzteren hören wollen", twitterte der 46-Jährige.

Als daraufhin ein Follower fragte, ob Musk bipolar sei, antwortete der gebürtige Südafrikaner zunächst an: "Yeah."

Später wiegelte er jedoch ab: "Vielleicht nicht im medizinischen Sinne. Ich weiß es nicht. Negative Gefühle korrelieren mit negativen Ereignissen, also besteht das wahre Problem wahrscheinlich darin, dass ich mich von dem hinreißen lasse, zu dem ich mich verpflichtet habe."

Der erfolgreiche Unternehmer weiter: "Wenn du ein Ticket in die Hölle kaufst, dann ist es nicht fair, die Hölle dafür verantwortlich zu machen."

Schwere Kindheit in Südafrika

Dass im Leben nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, musste Musk schon früh am eigenen Leib erfahren. Über seine schwierige Kindheit in Südafrika hatte der Unternehmer bereits vor einiger Zeit gesprochen und verraten, dass er in der Schule jahrelang gemobbt und sogar krankenhausreif geprügelt wurde. "Sie haben mich gejagt, Gott weiß aus welchem Grund", erzählte Musk, der selbst sechs Kinder hat.

Damals lebte er bei seinem Vater, der ihn "psychischer Folter" ausgesetzt habe. "Ich möchte keine Geschichten erzählen, weil sie so schrecklich sind", deutete Elons Mutter an, die sich zu der schmerzhaften Kindheit ihres erfolgreichen Sohnes aber nicht weiter äußern will.

Bei einer Bipolaren Störung, früher auch als "manisch-depressive Erkrankung" bezeichnet, handelt es sich um eine Affektstörung, bei sich Phasen der Depression und Manie abwechseln. Mit Medikamenten und der richtigen Therapie können Betroffene der Erkrankung aber gegensteuern.

Österreichische Gesellschaft für Bipolare Erkrankungen http://www.oegbe.at/

Sozialpsychiatrischer Notdienst / PSD ( Wien), 01 / 313 30, www.psd-wien.at/psd

Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer bipolaren Erkrankung ( Wien) http://www.promente-wien.at/

Elon Musk: Der begehrte Eigenbrötler

Mal eben mit seiner heimlichen Flamme von Los Angeles nach London jetten, nur um eine Nacht mit Promi-Kumpels wie Jared Leto (45) durchzufeiern? Kein Problem für Milliardär Elon Musk (45), der schon im Sommer 2016 mit Schauspielerin Amber Heard (30) gemeinsam gesichtet wurde. Damals war aber die Scheidungsschlacht von Heard und ihrem Kurzzeit-Ehemann Johnny Depp (53) noch in vollem Gang. Kurz darauf hat sich auch Musk von seiner zweiten Frau Talulah Riley (31) scheiden lassen.

Seither sollen die schöne Amber und der eigenwillige Elektroauto-Pionier unzertrennlich sein. Ihr Vater heizte nun sogar Hochzeitsgerüchte an und erzählte, dass sie sich eine Hochzeit und Familie nur allzu gut mit Musik vorstellen könne.

Eine gute Partie ist der Südafrikaner in jedem Fall. Mehr als 13 Milliarden Euro soll der PayPal- und Tesla-Gründer schwer sein, der nebenbei auch noch sein eigenes Raumfahrt-Unternehmen gegründet hat. Der 45-jährige Selfmade-Milliardär lebt mit seinen fünf Söhnen, die er mit seiner ersten Frau Justine Musk (44) hat, in Bel Air in einer Villa mit Tennisplatz und Kino.

Leicht ist das Zusammenleben mit dem Genie aber nicht, wie Biograf Ashlee Vance erklärt. Er sei ein Egomane, der während seiner Kindheit extremst gemobbt wurde.

Auch unter seinem Vater hatte er zu leiden: "Ich möchte keine Geschichten erzählen, weil sie so schrecklich sind", sagt Mutter Maye. Heute aber ist die Lebensgeschichte von Musk eine Erfolgsstory, die von Hollywood nicht besser geschrieben hätte werden könnten. Inklusive schönem Jungstar, der von einer Hochzeit mit ihm träumt ...