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28.06.2017

Diana: Tobsuchtsanfälle & Morddrohungen an Camilla

Camilla-Biographie enthüllt tragische Details über Liebesdreieck zwischen ihr, Charles und Diana.

Eine neue Camilla-Biografie ("The Duchess: The Untold Story") bringt neue, schockierende Details über die von Eifersucht geprägte Ehe von Charles und Diana ans Tageslicht.

Morddrohungen an Camilla

Sie selbst hatte in einem Interview über das Liebesdreieck einmal von einer "Ehe zu dritt" gesprochen. Nun veröffentlichte die Daily Mail vorab Ausschnitte aus dem neuen Buch von Autorin Penny Junor, wonach Dianas Eifersucht auf Camilla so weit gegangen sein soll, dass diese nachts "drohende und nervenaufreibende Anrufe" von Diana erhielt.

Sogar mit Mord soll Diana ihrer Kontrahentin gedroht haben.

"Ich habe jemanden geschickt, der dich umbringt. Sie warten auf dich im Garten. Schau aus dem Fenster, kannst du sie sehen?", habe sie typischerweise am Telefon verkündet.

Doch das sei nur die Spitze des Eisbergs gewesen.

"Charles war der Architekt des Desasters"

Denn Camillas Beziehung zu Prinz Charles sorgte in der Ehe des Prinzen von Anfang an für Spannungen.

Und das, obwohl die beiden Frauen zunächst Freundinnen wurden: Nachdem sich Charles mit Diana verlobt hatte, bot Camilla Diana ihre Freundschaft an. Eine Freundschaft, die die damals erst 19-jährige und in Sachen Liebe gänzlich unerfahrene Diana zunächst dankbar annahm.

Obwohl Charles' Verhältnis zu Camilla zum Zeitpunkt seiner Verlobung tatsächlich rein platonisch war, machte der Prinz den Fehler, das einstige Liebesverhältnis gegenüber Diana zu verschweigen. Er stellte Camilla lediglich als seine "alte Freundin" vor.

"Er hat einen Riesenfehler gemacht. Man muss mit Diana mitfühlen, oh ja. So gesehen war er der Architekt des Desasters, ihm fehlte das Einfühlungsvermögen", zitiert Jonor einen engen Freund des Prinzen.

Als Diana schließlich doch von der Romanze erfuhr, fühlte sie sich hintergangen. Charles beteuerte aber, dass es seit ihrer Verlobung keine andere Frau gab – und geben werde.

Dann beging der Prinz aber einen weiteren folgeschweren Fehler: Ganz Gentleman ließ er über seinen Assistenten Michael Colborne Schmuck an Frauen verschenken, die ihm in seiner Junggesellenzeit nahe gewesen waren.

Das Geschenk an Camilla war ein goldenes Armband mit den Initialen G und F auf blauem Email. Diese standen für "Gladys" und "Fred", die Kosenamen, die sie sich einst gegeben hatten. Als Diana das Armband durch Zufall auf Colbornes Schreibtisch fand, sei sie laut Junor sehr "verstört" gewesen.

Sie konfrontierte Charles mit der Frage, ob er sie überhaupt liebe, doch dieser drückte sich um eine Antwort. All das habe Diana immer mehr verunsichert. Für ihren Mann die zweite Wahl zu sein, darauf sei das romantische Mädchen aus Sandringham nicht vorbereitet gewesen.

"Sie lebte in einer romantischen Fantasiewelt von Frauenzeitschriften und Barbara-Cartland-Liebesromanen, die kaum weiter von der Realität hätten entfernt sein können", so die Biografin über Diana.

Sechs Stunden langer Tobsuchtsanfall

Doch auch der Altersunterschied von 13 Jahren und die ungleichen Interessen des Paares machten sich schon bald nach der Hochzeit negativ bemerkbar.

Bereits in den Flitterwochen herrschte zwischen Charles und seiner Frau eine gewaltige Kluft.

Diana träumte davon, Zeit mit ihrem Mann zu verbringen. Er hingegen wollte während der gemeinsamen Kreuzfahrt lieber malen und lesen – anstatt sich seiner Frau zu widmen.

Als Diana dann auch noch bemerkte, dass Charles Manschettenknöpfe mit den Initialen "C&C", die sie als ein Geschenk Camillas erkannte, trug und obendrein ein Foto der ehemaligen Geliebten aus seinem Kalender fiel, bekam sie einen Wutanfall und soll laut Junor Charles' Bilder und Malutensilien zerstört haben.

Den Tiefpunkt erreichten die Flitterwochen auf Schloss Balmoral. Charles brach allein zur Jagd und zum Fischen auf und beauftragte seinen Assistenen Michael Colborne damit, bei Diana zu bleiben.

Doch die fühlte sich alleingelassen und erlitt einen Tobsuchtsanfall. Sechs Stunden lang habe Diana - die von ihrer Großmutter Lady Fermoy einmal als "schwieriges Mädchen" bezeichnet wurde - geweint, geschrien, sei im Zimmer auf und ab gerannt und habe gegen Möbel getreten.

Schließlich verstärkten sich Dianas Misstrauen, ihre Launen und ihre Eifersucht immer mehr. Sie entwickelte Depressionen und eine gefährliche Bulimie.

Bis auch Charles seine Ehe nach und nach als Katastrophe empfand: "Ich fühle mich oft wie in einem Käfig, in dem ich auf und ab gehe und mich so danach sehne, frei zu sein", soll er Freunden geschrieben haben, "wie schrecklich es ist, wenn man nicht zusammenpasst und wie schrecklich destruktiv es sein kann für die Spieler in diesem außergewöhnlichen Drama, hat alle Zutaten für ein griechisches Drama."