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29.06.2017

Der Fotograf der Royals packt aus

Fotograf Reginald Davis gibt Einblick in seine Arbeit mit Blaublütern und verrät, wer dabei besonders kompliziert war.

Heute genießt Reginald Davis seine Pension, in der er offenbar so viel Zeit hatte, um sein Buch "My Life Photographing Royalty and the Famous" zu verfassen. Über 40 Jahre lang hat er als Adels-Fotograf sein Geld verdient und wurde zusehends bekannter.

Mit den Jahren bekam er immer mehr lukrative und veranwortungsvolle Jobs angeboten, weil Reginald für seine Diskretion und guten Manieren geschätzt wurde. Jetzt plaudert er in seinem Buch zwar aus dem Nähkästchen, wirkliche Lästereien über Promis und Royals gibt es aber nicht von dem Gentleman.

Gracia Patrica war hochnäsig & eigenartig

Immerhin verrät er aber, wer die komplizierteste Person war, die er je fotografieren musste. Es war Gracia Patricia von Monaco (1929-1982). Im Buch erklärt er: „Sie stimmte einer Privataudienz nur zu, weil ich vorher eine Privataudienz mit der Queen hatte.“

Die Prinzessin zierte sich bei dem Termin jedoch extrem und gab die Unnahbare: "Ohne Zweifel war Prinzessin Grace von Monaco die schwierigste Person, die ich je fotografiert habe."

Davis ist der Meinung, dass die Fürstin privat nicht die glückliche und lebendige Person war, die sie in der Öffentlichkeit darstellte. "Jeder wollte Grace fotografieren - sie war so eine attraktive Frau, aber ich frage mich, warum sie so eingebildet, arrogant und eigenartig war", so der Fotograf.

Angesehen habe man ihr diese Art an ihren Gesichtszügen aber nicht. "Sie wirkte rein äußerlich wie eine relaxte, glückliche Mutter."

Als sie der Fotograf bat, während des Shootings am Piano zu klimpern, erklärte die Prinzessin zunächst, sie könne keinen Ton spielen, "und dann zog sie eine Augenbraue hoch und spielte wie eine Konzertpianistin."

Liebling war Prinzessin Margaret

Sein Lieblingsroyal, mit dem er nur zu gerne zusammengearbeitet hat, war Prinzessin Margaret, die Schwester von Queen Elizabeth II., die 2002 starb. "Sie war die Prinzessin Diana ihrer Zeit", schwärmt der Fotograf. "Sie hatte etwas so lebendiges an sich - und sie hatte tolle blaue Augen."

Erinnerung an Queen

An eine Szene mit der Queen selbst erinnert sich David auch gerne zurück. Er wurde eingeladen, Fotos von der Königsfamilie in ihrem Garten zu schießen. Doch der Rasen war zu nass, um sich darauf zu setzen. Kurzerhand organisierte er einen Perserteppich. Doch Prinz Philip mochte die Idee nicht wirklich, darauf Platz zu nehmen. Die Queen aber nahm dem Fototermin den Druck, indem sie ihren Kindern erklärte: "Kommt, setzen wir uns auf den magischen Teppich und fliegen irgendwohin."

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