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25.01.2018

Depressionen & Entzug: Ex-Camperin packt aus

Dschungelcamp-Kandidaten sollen laut ehemaliger Teilnehmerin Psychopharmaka verabreicht bekommen.

Dass das Dschungelcamp nichts für schwache Nerven ist, erfahren Kandidaten nur all zu oft bei den Ekel-Prüfungen am eigenen Leib. Hinter den Kulissen von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!" soll es aber nicht minder nervenaufreibend zugehen, wie eine ehemalige Teilnehmerin nun verrät.

Depressionen & Entzugserscheinungen

Viele der teilnehmenden Promis hätten mit ernsthaften Problemen wie Depressionen und Drogenproblemen zu kämpfen, behauptet ein Ex-Mitarbeiter gegenüber dem OK!-Magazin.

"Wir hatten schon so viele kaputte Leute in der Show. Da waren Alkoholiker und Drogensüchtige, die Entzugserscheinungen hatten und psychisch labile Kandidaten, die kurz davor standen zusammenzubrechen", zitiert die Klatschpostille den ehemaligen Produktions-Insider.

Psycho-Pillen für die Kandidaten

Damit die Teilnehmer in Extremsituationen nicht völlig durchdrehen, sollen ihnen Psychopharmaka verabreicht werden – das behauptet die Dschungelkönigin von 2015, Maren Gilzer: "Jeder, der Medikamente braucht, bekommt welche. Auch für die Psyche. Man lässt die Leute ja nicht im Regen stehen."

Die Medikamente werden unter strengen Auflagen verabreicht. Eingenommen werde nur, "was der Arzt genehmigt", so Gilzer.

"Vorher gibt es lange Sitzungen beim Psychologen. Und es wird jede Pille untersucht, damit keiner Drogen schmuggelt."

Bei Notfällen werde aber zusätzlich mit Psychopharmaka oder Entzugspillen ausgeholfen: "Wenn du Tabletten brauchst, es dir nicht gut geht, gehst du hin und sagst: 'Habt ihr was für mich?'", erzählt die Ex-Camperin. "Am Dschungel-Telefon wird dein Name aufgerufen, da liegt dann das entscheidende Medikament, oder was du halt gerade brauchst, drin."

Für akute Fälle werde auch eine Gesprächs-Therapie ohne Kameras angeboten.

Ein bisschen lege man es aber auch darauf an, dass die Teilnehmer austicken – immerhin gilt es, Quote zu erzielen. Ex-Camperin Micaela Schäfer weiß jedenfalls zu berichten: "Wenn du den Kandidaten immer das gibst, was sie brauchen, rasten die ja nicht aus. Es ist ja auch gewollt, dass die da ein bisschen irre werden."

Rauchentzug

Bei den diesjährigen Urwald-Bewohnen sorgte das Rauchverbot, welches wegen Regelverstößen verhängt wurden, jetzt jedenfalls ordentlich für Zündstoff. Daniele Negroni machte die Vorstellung, ohne Zigaretten im Camp "überleben" zu müssen, offenbar exrem zu schaffen - weswegen er völlig ausrastete.

"Sorry, bei allem Respekt: Das ist ein Grund für mich auszusteigen", drohte er und fuhr die anderen Teilnehmer an: "Haltet euch ein bisschen an die Regeln? Ich schwöre es bei Gott: Ich raste morgen aus, wenn ich keine Zigaretten rauchen darf. (...) Dann sollen sie alle bestrafen und uns das Essen streichen... Aber die können doch nicht nur vier rauchende Leute bestraften und acht Nichtraucher nicht!"

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Diese "Promis" wagen sich dieses Jahr in den australischen Dschungel:

Natascha Oschenknecht erwartet sich zwar keine Tischmanieren, dafür aber Nettigkeit: "Da es dort keine Tische gibt, muss man wohl alles akzeptieren, was kommt. Natürlich würde ich dann mal einen Spruch ablassen. Wichtiger ist mir aber, dass sich alle mit Respekt behandeln. Da kann dann auch mal einer furzen und rülpsen, wenn er nett zu den anderen ist."

Reality-Star Tatjana Gsell über ihre Strategie: "Beim Essen muss man den Kopf abschalten. Beim Hoden von was auch immer heißt es dann einfach: Runter damit! Ich will wirklich zeigen, dass ich es ernst meine und ziehe das Ding durch."

Sein Song "If Only I Could" ging 1989 um die Welt. Nun freut sich Sänger Sydney Youngblood auf eine neue Herausforderung. "Ich will abnehmen und weniger rauchen. Das Camp wird wie eine Entziehungskur für mich."

Auch Daniela Katzenbergers Schwester Jenny Frankhauser hat ein ganz klares Ziel: "Ich gehe in den Dschungel, weil ich abnehmen will. Ich habe eine Schokoladen-Sucht und dort wird es mir nicht möglich sein, nachts zum Kühlschrank zu rennen. Das ist für mich wie ein aufregendes Diät-Camp."

Das Zeug zur Dschungel-Zicke hat Schlagersängerin Tina York nach eigenen Angaben nicht: "Ich will mich aber nicht nach vorne drängen. Der Typ bin ich nicht und war ich auch nie. Schon als junges Mädchen hatte ich zwar eine große Klappe, aber nie bösartig oder um mich darzustellen."

Das Transgender-Model Giuliana Farfalla wurde durch GNTM bekannt. "Ich will immer gewinnen und bin eine schlechte Verliererin", kündigt sie an.

Der ehemalige DSDS-Kandidat Daniele Negronil stellt schon mal klar: "Ein Flirt ist auf jeden Fall nicht ausgeschlossen." Und vor welchen "Delikatessen" hat er am meisten Respekt? "Das tausendjährige Ei, die Kotzfrucht und sämtliche Genitalien."

Auch die ehemalige "Bachelor"-Kandidatin Kattia Vides ist einem Flirt nicht abgeneigt: "Wenn mir jemand ganz gut gefällt, man sich näher kommt und man versucht, den anderen Charakter näher kennenzulernen. Die Liebe ist einfach eine Überraschung. Wenn die Liebe meines Lebens da ist, warum nicht?"

Ex-Bundesligaspieler Ansgar Brinkmann: "Nach 20 Jahren Profi-Fußball habe ich Erfahrungen mit Trainingslagern, in denen man diszipliniert sein muss. Das ähnelte dem Dschungel vielleicht ein bisschen, weshalb ich guten Mutes reingehe."

Reality-Star Matthias Mangiapane behauptet von sich: "Ich bin ein kleiner Häuptling." Aber ob er auch das Zeug zum Dschungelkönig hat?

"Ich mag keine Spinnen, keine Ratten oder Viecher auf mir drauf. Auch Ameisen, die mich anpinkeln, sind keine schöne Vorstellung" - so Schauspielerin Sandra Steffl über ihre Ängste.

Der "Bachelorette"-Gewinner und Musiker David Friedrich gibt sich da schon taffer: "Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass ich gestärkt aus dem Dschungel rausgehe und sagen kann, dass ich es durchgezogen und wirklich geschafft habe."

Moderiert wird das Urwald-Spektakel wie immer von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Alle Infos rund um "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ finden Sie ab sofort unter http://kommunikation.rtl.de. Twitter: #IBES