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Depressionen & Entzug: Ex-Camperin packt aus
Dschungelcamp-Kandidaten sollen laut ehemaliger Teilnehmerin Psychopharmaka verabreicht bekommen.
Dass das Dschungelcamp nichts für schwache Nerven ist, erfahren Kandidaten nur all zu oft bei den Ekel-Prüfungen am eigenen Leib. Hinter den Kulissen von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!" soll es aber nicht minder nervenaufreibend zugehen, wie eine ehemalige Teilnehmerin nun verrät.
Depressionen & Entzugserscheinungen
Viele der teilnehmenden Promis hätten mit ernsthaften Problemen wie Depressionen und Drogenproblemen zu kämpfen, behauptet ein Ex-Mitarbeiter gegenüber dem OK!-Magazin.
"Wir hatten schon so viele kaputte Leute in der Show. Da waren Alkoholiker und Drogensüchtige, die Entzugserscheinungen hatten und psychisch labile Kandidaten, die kurz davor standen zusammenzubrechen", zitiert die Klatschpostille den ehemaligen Produktions-Insider.
Psycho-Pillen für die Kandidaten
Damit die Teilnehmer in Extremsituationen nicht völlig durchdrehen, sollen ihnen Psychopharmaka verabreicht werden – das behauptet die Dschungelkönigin von 2015, Maren Gilzer: "Jeder, der Medikamente braucht, bekommt welche. Auch für die Psyche. Man lässt die Leute ja nicht im Regen stehen."

Die Medikamente werden unter strengen Auflagen verabreicht. Eingenommen werde nur, "was der Arzt genehmigt", so Gilzer.
"Vorher gibt es lange Sitzungen beim Psychologen. Und es wird jede Pille untersucht, damit keiner Drogen schmuggelt."

Bei Notfällen werde aber zusätzlich mit Psychopharmaka oder Entzugspillen ausgeholfen: "Wenn du Tabletten brauchst, es dir nicht gut geht, gehst du hin und sagst: 'Habt ihr was für mich?'", erzählt die Ex-Camperin. "Am Dschungel-Telefon wird dein Name aufgerufen, da liegt dann das entscheidende Medikament, oder was du halt gerade brauchst, drin."
Für akute Fälle werde auch eine Gesprächs-Therapie ohne Kameras angeboten.


Ein bisschen lege man es aber auch darauf an, dass die Teilnehmer austicken – immerhin gilt es, Quote zu erzielen. Ex-Camperin Micaela Schäfer weiß jedenfalls zu berichten: "Wenn du den Kandidaten immer das gibst, was sie brauchen, rasten die ja nicht aus. Es ist ja auch gewollt, dass die da ein bisschen irre werden."
Rauchentzug
Bei den diesjährigen Urwald-Bewohnen sorgte das Rauchverbot, welches wegen Regelverstößen verhängt wurden, jetzt jedenfalls ordentlich für Zündstoff. Daniele Negroni machte die Vorstellung, ohne Zigaretten im Camp "überleben" zu müssen, offenbar exrem zu schaffen - weswegen er völlig ausrastete.
"Sorry, bei allem Respekt: Das ist ein Grund für mich auszusteigen", drohte er und fuhr die anderen Teilnehmer an: "Haltet euch ein bisschen an die Regeln? Ich schwöre es bei Gott: Ich raste morgen aus, wenn ich keine Zigaretten rauchen darf. (...) Dann sollen sie alle bestrafen und uns das Essen streichen... Aber die können doch nicht nur vier rauchende Leute bestraften und acht Nichtraucher nicht!"