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05/19/2016

Chloe Sevigny: Mehrmals von Regisseuren belästigt

Die Schauspielerin erzählt erstmals von sexitischen Erlebnissen hinter den Kameras.

Chloe Sevigny erninnert sich erstmals an unangenehme Castings zurück und belegt damit, dass es sexistische Anmachsprüche auf der sogenannten Besetzungscouch wirklich gibt.

Die Schauspielerin gilt seit Jahrzehnten als Liebling von Independent-Regisseuren, hatte es aber nicht immer leicht, wenn sie sich für eine Rolle beworben hat, so Sevigny. Auch sie wurde Opfer von sexistischen Forderungen und Kommentaren.

Regisseur wollte sie nackt sehen

"Ich habe mich auch bei Regisseuren beworben, die eher im Mainstream arbeiten und äußerst unheimlich waren. Einer hat mich gefragt, ob ich nach dem Vorsprechen schon was vorhabe. Du hast gewusst, worauf der anspielt und es war einfach unangebracht."

Und weiter: "Ein anderer wollte mit mir Shoppen gehen um zu sehen, wie ich Kleidungsstücke anprobiere."

Wie sie dem britischen 'Guardian' verriet, sei das aber noch lange nicht das Schlimmste gewesen. Sie nannte keinen Namen, ein Regisseur hatte aber ausschließlich an ihr Interesse bekundet, weil er sie nackt sehen wollte.

"Ich bin zum Vorsprechen gegangen und war ziemlich provokant gekleidet, weil ich mich so angezogen hatte wie die Figur für die ich vorsprach. Er sagte: 'Du solltest mehr von deinem Körper zeigen, bevor du zu alt bist. Du solltest ihn mir jetzt zeigen, du zeigst dich nie nackt.' Ich antwortete ihm nur: 'Tatsächlich war ich in fast jedem Film nackt, also habe ich keine Ahnung, was du dir so angesehen hast.'"

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