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18.01.2018

Zeta-Jones über Vorwürfe gegen Michael Douglas

Die Frau von Michael Douglas meldet sich zu Wort, nachdem der Schauspieler der sexuellen Belästigung bezichtigt wird.

Jetzt äußert sich auch Catherine Zeta-Jones zu den Vorwürfen gegen ihren Ehemann Michael Douglas.

Letzte Woche wies der Schauspieler bereits präventiv Anschuldigungen erzürnt und vehement zurück, wonach er sich vor 32 Jahren unangemessen gegenüber einer Mitarbeiterin verhalten haben soll. Er soll vor ihr masturbiert und eine ordinäre Sprache verwendet haben.

Nun nimmt auch seine Ehefrau Stellung. Gegenüber Daily Mirror erklärt die 48-Jährige:

"Es war sehr, sehr erschütternd. Es ist so wahnwitzig und falsch, es würde wohl jeden überraschen." Sie sei froh, dass Michael den Schritt wagte und die Vorwürfe schon im vorhinein aus der Welt geschaffen hat, bevor diese überhaupt von der Ex-Mitarbeiterin selbst an die Öffentlichkeit dringen konnten.

Weiter erklärt sie: "Das war vor mehr als 30 Jahren und ist total unbegründet, deshalb musste Michael seine Position darstellen." Zeta-Jones steht also voll und ganz hinter ihrem Mann.

Bloggerin lügt laut Douglas

Im vorangegangenen Statement von Douglas heißt es zu den Vorwürfen: "Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Das ist alles eine Lüge, ein Märchen, darin steckt kein Fünkchen Wahrheit."

Zwar entschuldigte er sich für den Gebrauch ordinärer Sprache, wies alle anderen Punkte jedoch weit von sich.

Die Frau hatte Douglas zufolge in den 1980er-Jahren für ihn gearbeitet. Sie sei eine Bloggerin, die jetzt ein Buch über ihr Leben veröffentlichen wolle und ein Kapitel über ihn plane. "Vielleicht ist sie verärgert, dass ich sie damals gehen ließ...", sagte Douglas im Interview.

Vorverurteilung von Medien

Die #metoo Aktion unterstütze er aus vollstem Herzen, so der 74-Jährige.

"Doch das ist ein Schritt, der dieser Bewegung einen Rückschlag versetzen kann. (...) Ich würde mir wünschen, wir wären vorsichtiger, zu beschuldigen und beschuldigt zu werden", kritisiert der Hollywoodstar.

#metoo-Bewegung eine Hexenjagd?

Auch andere mehrere männliche Stars wie Liam Neeson wehren sich gegen eine von Neeson als "Hexenjagd" bezeichnete Aktion, die nun im Showbiz passiere. Er kritisiert die Entwicklung der #metoo Bewegung, die er an sich wichtig findet.

"Berühmten Leuten wird plötzlich vorgehalten, sie hätten ein Mädchen am Knie berührt oder so etwas und plötzlich werden sie aus ihrem Programm geworfen", so der Actionstar. Damit hat er sich auf den Fall des Radiomoderators Garrison Keillor bezogen, der im November wegen "unangemessenen Verhaltens" entlassen wurde. Neeson ist der Meinung, dass Keillors Verhalten etwas ganz anderes sei als das "Harvey-Weinstein-Zeug", so der Schauspieler.