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07.01.2013

China-Besuch trotz Einreiseverbot?

Der Hollywood-Star Brad Pitt kündigte auf der chinesischen Web-Plattform Sina Weibo "Ich komme" an.

Mit der Ankündigung "Ich komme" hat Hollywoodstar Brad Pitt für Aufregung unter Chinas Internetnutzern gesorgt. Der US-Schauspieler eröffnete am Montag sein Konto bei Sina Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter. Sein erster Eintrag lautete "Es ist wahr. Hurra, ich komme." Daraufhin freuten sich viele Nutzer über das mögliche Erscheinen des Stars in China, einer riet Pitt mit Blick auf seine Lebenspartnerin Angelina Jolie gleich "Bring Jolie einfach mit!" Innerhalb von sechs Stunden hatte Pitts Account mehr als 130.000 Follower.
Allerdings blieb am Montag zunächst unklar, ob Pitt wirklich Reisepläne Richtung China hat oder nur sagen wollte, dass er jetzt ein Account auf Sina Weibo hat. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die Führung der Volksrepublik gegen den US-Schauspieler wegen seiner Hauptrolle in dem Film "Sieben Jahre in Tibet" ein Einreiseverbot verhängt haben. Peking hält Tibet seit 1951 besetzt und hat den Machern des Films aus dem Jahr 1997 vorgeworfen, historische Fakten "gefälscht" zu haben.