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09.10.2017

Geht Becker wirklich ins Dschungelcamp?

Wimbledon-Sieger Becker zieht nicht ins britische "Dschungelcamp". Er bestätigte aber ein Angebot.

Es wäre die TV-Sensation des Jahres, wenn es stimmt, was das britische Boulevard-Blatt The Sun berichtet:

Boris Becker (49), der (noch) einen Wimbledon-Pokal besitzt und ein paar Millionen Euro minus am Konto hat, soll Insidern zufolge ins Dschungelcamp gehen. "Er muss schnell viel Geld machen und hat sich deshalb an das Sendeformat gewandt", wird die Quelle zitiert.

Becker wird, falls ihm das mögliche Projekt in Australien dank Kakerlaken und Co. im November über den Kopf wächst, aber nicht "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus", sondern: "I’m A Celebrity ... Get Me Out of Here" rufen. Becker lebt seit Jahren in London und erhofft sich in Großbritannien wohl eine höhere Gage. Es soll auch nicht mehr darum gehen, ob Becker mitmacht, schreibt "The Sun", sondern wie viel er dafür bekommt – angeblich fordert er 500.000 Pfund (rund 596.000 Euro).

Becker sagt ab

Der Bild Zeitung bestätigte Boris das Angebot dann sogar. Er habe aber NOCH nicht zugsagt. Sein Manager Volker Maier stritt vor Beckers Bild Bestätigung jedoch die ganze Geschichte ab: „Ich habe es auch gerade gelesen und kann nur sagen, dass es eine Ente ist. Er geht nicht ins Dschungelcamp und wird das auch in 100 Jahren nicht machen.“

Inzwischen hat auch Becker über seine Anwälte gegenüber den Medien klarstellen lassen, dass er die ihm vorliegenden Angebote nicht annehmen und nicht ins Dschungelcamp gehen werde.

Neuer Tiefpunkt

Die Teilnahme wäre ein neuer Tiefpunkt in der einst steilen Karriere des ehemaligen Profi-Tennisspielers gewesen. Nach der Besenkammer-Affäre 1999 ging es bergab. Seine Ehe mit Barbara (50) zerbrach, das Paar ließ sich 2001 scheiden. Danach wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt und schließlich 2017 das Insolvenzverfahren über ihn verhängt (kolportierte 61 Millionen Euro Schulden). Der Anwalt Beckers, Christian-Oliver Moser, erklärte in der Bild-Zeitung allerdings: "Die tatsächliche Summe ist aus Sicht unseres Mandanten deutlich niedriger." Auch die diskutierte Versteigerung von Beckers Pokalen zur Geldbeschaffung dementierte Moser. Stattdessen spielt Becker wieder Poker, wie vergangene Woche im "Montesino" in Wien.

Wie immer stellte man sich die Frage: Mit welchem Geld? Becker ist seit langem Markenbotschafter eines Online-Pokeranbieters, der ihn für seine Auftritte bezahlt.