Afflecks Vater: "Hollywood hat ihn ruiniert"

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Foto: photopress.at Ben Affleck

Sein Vater gibt dem "ekelhaften Filmbusiness" die Schuld an der Alkoholsucht des Schauspielers.

Wenn er einen anderen Job gewählt hätte, dann wären die Sorgen von Ben Affleck (45) kleiner. Davon ist sein Vater, Tim Affleck (74), überzeugt – sein Sohn ist einer der berühmtesten Hollywood-Stars. Als Schauspieler hat er angefangen und sich zusehends einen immer besseren Ruf erarbeitet. Vor allem auch als Regisseur konnte er punkten – Oscar-Nominierungen für Streifen wie "Argo" inklusive.

14510781_ppsvie.jpg Foto: photopress.at

Fassade bröckelt

Daneben führte Ben mit Jennifer Garner (44) eine offenbar skandalfreie Ehe mit gutbürgerlichem Familienleben. Dann aber folgte die Scheidung und Gerüchte um eine Affäre und um Spielschulden machen die Runde. Schließlich gab Affleck zu, seit Jahren ein Alkoholproblem zu haben. Ein Entzug im Vorjahr hat nichts gebracht. Im Augenblick soll er sich wieder in therapeutischer Behandlung befinden.

Die perfekte Fassade ist längst zerbröckelt. Aber seine Ex steht ihm noch immer bei, ebenso wie sein bester Freund Matt Damon (47).

Ben Affleck, Matt Damon Foto: Chris Pizzello/Invision/AP

Beruflich läuft es naturgemäß auch nicht mehr so prächtig. Das Drama "Live by Night" mit Sienna Miller floppte gewaltig und auch "Justice League" blieb hinter den Erwartungen. In dem Blockbuster gibt er Batman, was viele Comic -Fans zunächst gar nicht gut fanden.

This image released by Warner Bros. Pictures shows… Foto: AP/Warner Bros. Entertainment Inc.

Freundin hilft nicht

Wenn es nach seinem Vater geht, soll er sich ohnehin aus dem Filmbiz zurückziehen, wobei ihm seine Neue, die partywütige Lindsay Shookus (37), nicht richtig helfen könne.

13703081_ppsvie.jpg Foto: photopress.at

"Hollywood ist ein ekelhafter Ort" und der Grund, warum Ben trinkt, so Affleck senior. "Es war ihm immer ernst damit, trocken zu werden. Er will ein ausgeglichenes Leben."

Der besorgte Herr Papa ist selbst trockener Alkoholiker. Dass dies Einfluss auf Ben hatte, glaubt er aber weniger. Er habe ihn zwar Trinken gesehen, aber Probleme habe es erst gegeben, als Ben mit dem Druck im Filmgeschäft nicht mehr klar kam. "Man muss sich ein künstliches Image zulegen und dann fällt es schwer, das im Privatleben bei der Familie abzulegen. Das hat Einfluss auf das gesamte Leben. Es ist eine der großen Gefahren der Filmbranche."

(kurier / mich) Erstellt am
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