Stars 09.03.2018

Angelina Jolie erzählt, was ihre Ehe scheitern ließ

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Es gab schon einige Jahre vor der Trennung von Pitt Probleme in ihrer Ehe, wie Jolie in einem Interview nun klar macht.

Im September 2016 hat Angelina Jolie die Scheidung von Brad Pitt eingereicht. Seither haben die beiden nicht allzu viel über das Scheitern ihrer Beziehung gesprochen. Nur Pitt gab in einem Interiew überraschend zu, dass auch sein Alkoholkonsum in den letzten Jahren ein Problem geworden war. Es habe fast keinen Tag seit seiner Jugend gegeben, an dem er keinen Alkohol trank.

Jetzt hat auch Jolie in einem Gespräch mit dem Hollywood Reporter (Podcast Awards Chatter) über die letzten Jahre erzählt und dabei geschildert, wie die Ehe des einstigen Traumpaares langsam aber sicher ins Wanken kam.

Eine Schwere, die nicht verschwand

So sei vor allem ihr gemeinsamer Film "By the Sea" etwas gewesen, was die Beziehung der beiden verändert habe. Bei den Dreharbeiten im Jahr 2015 habe sie gespürt, dass eine Schwere zwischen ihnen lag, die sich auch nach dem Kino-Drama, in dem es um ein unglückliches Paar geht, nicht verflüchtigte.

"Ich wollte, dass wir ernsthaft zusammenarbeiten. Ich dachte, das wäre ein guter Weg für uns, zu kommunzieren. Und in mancher Hinsicht war es das auch, wir lernten einige Dinge. Aber es lag eine Schwere in dieser Situation und die blieb auch danach, weil sie nicht durch den Film entstanden ist."

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Krise schon seit 2015

Anfang 2015 – also schon einige Monate nach ihrer Hochzeit 2014 – hatte ihre Liebe also Risse bekommen. Außerdem erklärte Jolie in dem Gespräch, dass auch andere Faktoren ihre Beziehung stark beeinflussten.

"Innerhalb eines Jahrzehnts habe ich meine Mutter verloren. Dann hatte ich meine Mastektomie und ich hatte Angst vor Eierstockkrebs und deshalb auch diese OP. Auch andere Dinge sind passiert, durch die man im Leben eben durch muss."

Im Bezug auf ihren gemeinsamen Film erklärt sie danach erneut: "Ich bin froh, dass wir den Film gemacht haben, weil wir zusammen etwas entdeckt haben. Das hat die Dinge vielleicht nicht gelöst, aber wir haben etwas kommunizieren können. Es war nötig, uns das gegenseitig zu vermitteln."

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Verändert: Ihr Verhältnis zu ihrem Vater

Auch über ihren Vater hat Jolie gesprochen. Dass sie nie ein inniges Vater-Verhältnis hatte, bestätigt sie erneut. Deswegen habe sie in jungen Jahren auch seinen Nachnamen nicht annehmen wollen. Heute aber nähern sie sich an: "Durch die Enkelkinder finden wir eine neue Beziehung zueinander und das ist sehr, sehr schön", erklärt der Hollywoodstar offen.

"Wir hatten unsere Probleme. Durch die Kunst haben wir einen Weg gefunden, uns zu unterhalten. Hier sprechen wir die gleiche Sprache. Aber über Politik reden wir nicht wirklich."

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Den Schein wahren: Interview zum Film von 2015

Nach den Dreharbeiten erzählte das Paar, wie nahe sie der Film einander gebracht hat. Etwas abgeklärt wirkten die beiden aber da schon.

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( kurier.at , mich ) Erstellt am 09.03.2018