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06.04.2017

Baldwin spricht schonungslos über Drogen & Tochter Ireland

In seiner Autobiografie erzählt der Trump-Parodist auch über die schwierige Beziehung zur Tochter.

Vor zehn Jahren wurde der Wutanfall gegenüber seiner damals zwölfjährigen Tochter Ireland publik. Das Telefonat, in dem er sie als "kleines, undankbares Schwein" apostrophierte, bereut Alec Baldwin (56) bis heute zutiefst, wie er nun erstmals öffentlich zugibt.

Der US-Filmstar (zwei Golden Globes, ein Emmy) legt seine Autobiografie "Nevertheless" (deutsch: Nichtsdestotrotz) vor, in der er keine Details seiner ereignisreichen Vergangenheit auslässt. Auch in aktuellen Interview erzählt er vom Verhältnis zur Tochter, die aus der Ehe mit Ex-Frau Kim Basinger (63) stammt.

"Dauerhafter Bruch" mit Tochter

Auch wenn sie heute eine enge Beziehung zueinander hätten, habe dieser Wutausbruch zu einem "dauerhaften Bruch geführt", so Baldwin. "Das ist wie ein Schorf, der nie abheilen kann, weil ständig jemand daran kratzt. Meine Tochter hat das dauerhaft beschädigt."

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AP/Rene Macura
BASINGER BALDWIN
FILE -- American actor Alec Baldwin and his wife Kim Basinger arrive at the film premiere of "The Juror" Jan. 29, 1996, in Los Angeles. Actress Basinger told the German magazine "Focus" Saturday, Sept. 16, 2000 that her husband Baldwin, who is a Democratic party activist, was serious when he said he would leave the United States if the Republican Bush wins the presidential election. (AP Photo/Rene Macura)
Von neuer Frau therapiert

Nach dem heftigen Rosenkrieg mit Basinger ist er heute mit Yoga-Lehrerin Hilaria (33) glücklich verheiratet. Sie hat den einst als egozentrisch und feindselig verschrienen Star (eine Seite, die er heute nur noch als Trump-Parodist in "Saturday Night Live" ausspielt) offenbar therapiert. Sie haben drei Kinder. Was man Baldwin freilich auch heute noch nicht absprechen kann, ist seine Ehrlichkeit.

Über die neue Biografie meint er etwa trocken: "Ich hab dieses Buch geschrieben, weil ich dafür bezahlt wurde."

Ungeschönt berichtet er von seiner Drogensucht. Mit Mitte Zwanzig sei er nie nüchtern gewesen. Eine Überdosis habe ihn schließlich zum Entzug getrieben. Erst in den letzten Jahren wurde Baldwins Leben nun doch noch zum idyllischen Ponyhof.