Adele Neuhauser sprach √ľber Verlust ihres Bruders.

© KURIER/Gerhard Deutsch

Familientragödie
08/19/2016

Adele Neuhauser: Drama bei "Tatort"-Kommissarin

Adele Neuhauser verlor in einem Jahr ihren Vater, ihre Mutter und jetzt auch noch ihren Bruder.

Gleich drei schwere Schicksalsschläge musste "Tatort"-Kommissarin Adele Neuhauser (57) in den vergangenen Monaten verkraften. Innerhalb eines guten Jahres verlor die österreichische Schauspielerin mit griechischen Wurzeln ihren Vater, ihre Mutter und jetzt auch noch ihren geliebten Bruder.

Familientragödie

Vor gerade einmal acht Wochen ist Neuhausers Mutter Elisabeth im Alter von 84 Jahren an Alterssschwäche gestorben. Nachdem bereits ihr Vater Georg im März des Vorjahres an den Folgen eines Unfalls verstorben war. Der Verlust der Eltern hatte ihr in den vergangenen Monaten bereits schwer zugesetzt. Jetzt musste sich die "Bibi Fellner"-Darstellerin auch noch von ihrem Bruder Alexander, mit dem sie nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrem Vater aufgewachsen war, verabschieden.

"Mein Bruder ist gestorben, er hatte akute lymphatische Leuk√§mie", erz√§hlte Adele Neuhauser gegen√ľber express.de. "Es ist ein gro√üer Schock f√ľr uns alle, besonders f√ľr seine Frau und die beiden Kinder."

Erst vergangenen Dezember wurde bei Alexander Blutkrebs diagnostiziert. Die Familie hegte Hoffnung auf Heilung: "Wir hatten die Hoffnung und auch fast die Gewissheit, ihn durch meine Stammzellenspende retten zu können. Es hat leider nicht geklappt."

Wie sie mit den Schicksalsschlägen umgehe? "Ich habe kein Rezept zu trauern, ich bin einfach nur sehr traurig und lasse meinen Tränen freien Lauf", sagte die ROMY-Preisträgerin.

In ihrer Erinnerungen lebe ihr Bruder aber weiter: "Wir denken alle an sein herzliches Lachen und seine positive Lebensart. Auch seine F√§higkeit, f√ľr jedes Problem eine dauerhafte L√∂sung zu finden, war beeindruckend."

Depressionen

In fr√ľheren Interviews hatte sich Adele Neuhauser dazu bekannt, in der Vergangenheit unter Depressionen gelitten zu haben. "So viele Menschen stehen unter so hohem Druck, verschweigen ihre Depressionen, ihre √Ąngste, weil sie sie als Makel empfinden", erz√§hlte sie der Zeitschrift Brigitte. Da Depressionen aber kein Makel sondern eine "Notsituation" seien, riet sie Menschen mit √§hnlichen Problemen, √ľber diese offen zu sprechen.

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