Die Austria ist seit drei Spielen ungeschlagen, holte dabei sieben Punkte. Es lief sportlich schon deutlich schlechter in dieser Saison für die Veilchen – von Euphorie ist vor dem Gastspiel beim WAC am Sonntag (14.30/live auf Sky) dennoch keine Spur.
Die Leistung beim 0:0 gegen die WSG Tirol war ernüchternd. Für Fans genauso wie für die Mannschaft. „Die Leistung hat weder die Spieler, noch uns als Trainerteam überzeugt“, gab Coach Stephan Helm zu. „Wichtig ist für uns, dass wir uns nicht unter Wert verkaufen.“
Was der Austria Mut macht, ist die enge Tabellenkonstellation. So fehlten den Violetten vor dieser Runde nur drei Zähler auf die Spitze. „In den vergangenen Jahren hatten die Topteams zu diesem Zeitpunkt meist deutlich über 30 Punkte – heuer verteilen sie sich auf mehrere Mannschaften. Genau darin liegt unsere Möglichkeit: Wir können uns eine starke Ausgangsposition erarbeiten“, hofft Helm.
Offensiv-Probleme
Allerdings muss der Trainer in der Offensive umbauen. Nach dem Knöchelbruch von Noah Botic erreichte Helm mit dem Kreuzbandriss von Manprit Sarkaria in dieser Woche die nächste Hiobsbotschaft. Dazu ist der Einsatz von Sanel Saljic fraglich. Der Youngster ist erst kürzlich ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, war aber zuletzt krank. „Alle Spieler aus unserem Kader genießen unser Vertrauen, daher haben wir mehrere gute Optionen für den Angriff“, betont der Austria-Trainer. Eine davon ist Kelvin Boateng, der eine Chance in der Startelf erhalten könnte.