Sport-News

3:6, 4:6. Hinter dem blanken Ergebnis steckt aber ein wenig mehr: Österreichs Nummer eins Sebastian Ofner hat mit diesem Resultat zwar mit Jannik Sinner mit dem absolut weltbesten Spieler verloren, aber Grabesreden muss man nicht halten.

Ganz im Gegenteil: Der Steirer faszinierte in der 2. Runde von Rom auf dem Centrecourt ebenso das Publikum, spielte einige famose Bälle. 

"Es war generell eine gute, solide Leistung, ich habe sehr gut mitgehalten und gesehen, dass die Form wieder stimmt. Darauf kann ich aufbauen", sagt der Steirer, der am Dienstag 30 wird. Gegen so einen Topstar zu spielen, sei allgemein aber noch einmal etwas ganz anderes gewesen. 

"Er ist ganz klar der Beste der Welt, da merkt man schon, dass noch ein Unterschied da ist." Die Partie sei auch aufgrund des "richtig geilen Publikums definitiv ein Highlight" gewesen.

Es war kein Wochenende für die Gebrüder Marquez. Marc war am Samstag im Sprint dermaßen schwer gestürzt, dass er sich nun den gebrochenen Mittelfuß operieren lassen muss. In einem Aufwaschen nimmt er dabei auch gleich die lädierte Schulter mit. Bruder Alex segelte im Rennen am Sonntag von der Strecke.

Es war umso mehr das Wochenende von Jorge Martin, der nach dem Sprint auch den Grand Prix gewann, vor Kollegen Marco Bezzecchi und Ai Ogura, legte dabei eine sehenswerte Aufholjagd hin. Francesco Bagnaia, zuletzt wiedererstarkt, rutschte auf Platz zwei liegend von der Strecke. 

Die WM dürfte somit ein Duell der Aprilias bleiben. Martin lauert auf Rang zwei, ist aktuell der stärkste Pilot und hat nur noch einen Punkt Rückstand: „Es ist unglaublich. Dank an alle, die mich in der schweren Zeit unterstützt haben." 2025 hatte er 24 Knochenbrüche, verpasste nicht weniger als 15 Rennen.

Nach dem überzeugenden 4:1 bei der WM-Generalprobe gegen Slowenien nominierte Österreichs Teamchef Roger Bader jene 25 Spieler, die am Dienstag zum Teambuilding kommen und am Mittwoch nach Zürich reisen, wo am Samstag das erste WM-Spiel gegen Großbritannien ansteht.

Große Überraschungen gibt es nicht, Tim Harnisch, Leon Kolarik, Maximilian Rebernig, Ian Scherzer und Leon Wallner sind WM-Debütanten. Allerdings wird Österreich noch nicht alle Spieler anmelden, da David Reinbacher und Vinzenz Rohrer in der AHL mit Laval ausgeschieden sind. „Wir werden mit den beiden in Kontakt aufnehmen und sehen, was passiert“, sagt Bader.

Von Fabio Tartarotti

Der Wiener Sport-Club spielt aktuell ohne Zweifel den bisher besten Fußball seiner Saison – und das, obwohl sich die Mannschaft in der belastungstechnisch härtesten Phase des Jahres befindet. Mit dem Rücken zur Wand und dem drohenden Abstieg vor Augen hatten die Dornbacher zuletzt fünf Spiele in 14 Tagen zu bewältigen – und die Bilanz darf sich sehen lassen: Vier Siege und ein Remis. Besonders in der letzten Woche lief die Mannschaft zur Topform auf.Am Dienstag dominierte der WSC den Tabellendritten Parndorf nach Strich und Faden mit 4:2, ehe am Freitag mit der SV Donau das bestplatzierte  Wiener Team der Regionalliga Ost mit 3:1 in Hernals bezwungen wurde. 

Von Lukas Bergmann

Es war die große Überraschung der letzten Woche. Der Kremser SC hat mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Philipp Zulechner seinen neuen Cheftrainer für die kommende Saison verkündet – und das, obwohl er noch im Rennen um die Regionalliga-Meisterschaft ist. Für den 36-Jährigen ist der Kremser SC die zweite Station als Profi-Trainer, nachdem er bis März den niederösterreichischen Landesligisten ASK Ybbs trainiert hatte.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.