Es sind keine guten Zeiten, in der sich die Weltkugel dreht. Radikalismus und Rassismus treten immer häufiger in den Vordergrund.
Nun sagen vier Boxer der Diskriminierung den Kampf an. Umar Dzambekov ist derzeit Österreichs bester Boxer, hat alle seine Profi-Fights in den USA gewonnen, ist bereits die Nummer 16 der Welt und ist gerade auf Heimaturlaub in Österreich.
Der 28-Jährige, der in Grosny geboren wurde, gibt Rassismus in seinem Sport keine Chance. "Ich bin in Boxgyms groß geworden, und dort haben weder Herkunft, Hautfarbe noch sonst irgendetwas eine Rolle gespielt, einzig und allein das Können", sagt Dzambekov.
"Wenn sich jemand im Gym rassistisch oder auf irgendeine andere Weise respektlos äußert, kann man das im Ring unter klaren Regeln klären und zeigen, dass so etwas dort keinen Platz hat. Außerhalb des Gyms geht das nicht, weil dort ein Rechtssystem herrscht. Deshalb trauen sich viele Menschen draußen den Mund aufzureißen, im Ring würden sie aber ganz schnell auf die Fresse bekommen."