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Es sind keine guten Zeiten, in der sich die Weltkugel dreht. Radikalismus und Rassismus treten immer häufiger in den Vordergrund. 

Nun sagen vier Boxer der Diskriminierung den Kampf an. Umar Dzambekov ist derzeit Österreichs bester Boxer, hat alle seine Profi-Fights in den USA gewonnen, ist bereits die Nummer 16 der Welt und ist gerade auf Heimaturlaub in Österreich. 

Der 28-Jährige, der in Grosny geboren wurde, gibt Rassismus in seinem Sport keine Chance. "Ich bin in Boxgyms groß geworden, und dort haben weder Herkunft, Hautfarbe noch sonst irgendetwas eine Rolle gespielt, einzig und allein das Können", sagt Dzambekov. 

"Wenn sich jemand im Gym rassistisch oder auf irgendeine andere Weise respektlos äußert, kann man das im Ring unter klaren Regeln klären und zeigen, dass so etwas dort keinen Platz hat. Außerhalb des Gyms geht das nicht, weil dort ein Rechtssystem herrscht. Deshalb trauen sich viele Menschen draußen den Mund aufzureißen, im Ring würden sie aber ganz schnell auf die Fresse bekommen."

Frankreich hat definitiv eines der besten Nationalteams der Welt. Die Französinnen holten drei Mal den WM-Titel, zuletzt 2023, und sind demnach amtierender Weltmeister.

Und doch musste Frankreichs Trainer nach ein paar Minuten das erste Timeout ziehen. Den Österreicherinnen gelang ein unglaublicher Start in die Hauptrunde der WM. In Rotterdam lagen sie 5:1 voran – dank einiger fantastischer Paraden von Torfrau Lena Ivancok.

Danach zeigten die ganz in Rosa spielenden Französinnen aber, was sie können. Rasch stand es 6:6, mit einem 14:12 für Frankreich ging es in die Pause.

Die Schweizer Speed-Spezialistin Corinne Suter muss nach einem Trainingssturz am Mittwoch beim Ski-Abfahrtstraining in St. Moritz wohl einen Monat pausieren.

Bei der Peking-Olympiasiegerin und Cortina-Weltmeisterin wurde ein Muskelfaserriss im linken Unterschenkel, eine Prellung des linken Kniegelenks und eine undislozierte Fraktur im rechten Rückfußbereich festgestellt. Die Verletzungen erfordern keinen operativen Eingriff, teilte der Schweizer Verband mit.

Wenn es um die bestbezahlten Sportlerinnen weltweit des Jahres geht, ist der Tennissport überragend. Die ersten drei Plätze werden von WTA-Spielerinnen eingenommen. 

Laut Sportico  ist die US-Amerikanerin Coco Gauff die Spitzenreiterin, mit fast 31 Millionen Dollar  (rund 25,5 Millionen Euro), kumuliert aus ihren Turnierleistungen und ihren Werbepartnerschaften, führt sie das Ranking an. Das Preisgeld selbst macht "nur" 8 Millionen Dollar der zweifachen Grand-Slam-Siegerin aus. Gauff überholte damit die Belarussin Aryna Sabalenka, die Weltranglistenerste verdiente heuer rund 30 Millionen Dollar. Nummer drei ist die Polin Iga Swiatek mit rund 23 Millionen Dollar. Überragend: Sieben weitere Tennis-Spielerinnen erscheinen in dieser Top 15, darunter Qinwen Zheng, Madison Keys, Elena Rybakina, Naomi Osaka, Amanda Anisimova, Jessica Pegula und Venus Williams. 

Am Verteilerkreis in Wien Favoriten geht es – wie immer – rund. Sportlich gesehen ist die Austria mit nur drei Punkten Rückstand auf die Spitze als Fünfter voll dabei, bevor es am Sonntag zum WAC geht. Die Leistung zuletzt beim 0:0 gegen die WSG Tirol war jedoch keine Offenbarung. Hinter den Kulissen brodelt es wie eh und je. Das heißeste Thema aktuell ist die Bestellung eines neuen Sportvorstandes. Und da könnte schon demnächst Bewegung rein kommen.

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