Sport
05.12.2011

Zopf kostet Weitspringerin WM-Gold

Hätte sie kurze Haare, hätte die Weißrussin Nastassia Mirontschik-Iwanowa in Südkorea WM-Gold gewonnen.

Ihre zum Pferdschwanz gebundenen langen Haare haben Nastassia Mirontschik-Iwanowa im WM-Weitsprung von Daegu den Titel gekostet. Wie die La Gazzetta dello Sport berichtete, wurde der dritte Versuch der Weißrussin - regelkonform - beim letzten Abdruck gemessen. Und den hatte nun einmal ihre wehende, dunkle Haarpracht hinterlassen. Mit den ermittelten 6,74 Metern wurde sie Vierte.

Tatsächlich aber sprang Mirontschik-Iwanowa an die 6,90 m, wie auf Bildern des italienischen Fernsehsenders RAI zu sehen ist. Das hätte sogar Gold bedeutet. Den Titel holte sich die US-Amerikanerin Brittney Reese mit 6,82 m.

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