Worum geht's beim Lockout in der NFL?

Gefasst: Johnny Jolly (Green Bay) wurde mit Codein erwischt
Foto: AP

Neun Milliarden Dollar: Um die Verteilung streiten sich die Teambesitzer und die Spielergewerkschaft.

Im Streit zwischen Teambesitzern und Spielergewerkschaft geht es um eines: Geld. Und davon ist in der National Football League genug vorhanden. In der Vorsaison beliefen sich die Einnahmen der Liga auf neun Milliarden US-Dollar (rund 6,3 Millionen Euro). Der alte Tarifvertrag sah vor, dass die Klubbosse eine Milliarde Dollar fix bekommen - unabhängig vom Gesamtumsatz. Der Rest wird zwischen Vereinen und Spielern im Verhältnis 40:60 aufgeteilt. Der Streitpunkt ist der Fixbetrag der Teambesitzer, die zwei Milliarden Dollar fordern.

Neben der Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebs während des Lockouts durften die Coaches zudem auch keinen Kontakt zu den Spielern pflegen. Private Trainings der Spieler sind riskant, da mit dem Lockout auch die Versicherungen der Klubs ruhen. Verletzt sich ein Spieler, könnte ihn der Verein entlassen, ohne ihn weiter bezahlen zu müssen.

Auch in der Basketball-Liga NBA ruht der Betrieb, seit der Tarifvertrag am 1. Juli 2011 ausgelaufen ist.

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(kurier) Erstellt am
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