Sport | Wintersport
03.01.2012

Zehn ÖSV-Adler am Bergisel dabei

Gregor Schlierenzauer sprang in der Qualifikation in Innsbruck die Tageshöchstweite.

Der Pole Kamil Stoch gewann am Dienstag bei strahlendem Sonnenschein in Innsbruck die Qualifikation für das Bergisel-Springen. Doppelsieger Gregor Schlierenzauer segelte auf 126,5 und damit um einen halben Meter weiter als Stoch, was ihm wegen fehlender Telemark-Landung Rang vier einbrachte.

Sein erster Verfolger Andreas Kofler verzichtete neuerlich auf die Qualifikation. Vorjahressieger Thomas Morgenstern wurde Neunter. Von insgesamt 13 Österreichern sind am Mittwoch (13.45 Uhr/live ORF eins, KURIER-Ticker) 10 mit dabei.

Schlierenzauer stimmte sich mit der Quali-Höchstweite bestens auf seinen am Vortag noch nicht ausverkauften Heimbewerb ein. "Ich bin es locker und entspannt angegangen. Der Sprung war in Ordnung. Ich verspüre keinen Druck und freue mich auf das Heimspringen", betonte der Tiroler. Der Tournee-Spitzenreiter teilte sich hinter Stoch und den Deutschen Maximilian Mechler (126,5) und Severin Freund (124,5) mit Anders Bardal (NOR/124,0) den vierten Rang.

Kofler trifft auf Stoch

Der wie Schlierenzauer vorqualifizierte Kofler verzichtete nach guten Trainingssprüngen wie in Garmisch auf die Qualifikation. "Ich weiß, was ich zu tun habe, deshalb lasse ich aus. Ich bin nach zwei zweiten Plätzen sehr zuversichtlich", erklärte der am Bergisel noch sieglose Tiroler, der im K.o.-Durchgang auf Quali-Sieger Stoch trifft.

Vorjahressieger Morgenstern war mit seiner Generalprobe auf 121,0 m zufrieden. "Es ist tadellos gegangen, ich habe mich gut eingewöhnt", sagte der auf Gesamtrang vier liegende Tournee-Titelverteidiger, der sich aber noch mehr über das Schönwetter und die fairen Bedingungen freute.

Aus der ÖSV-Weltcupgruppe qualifizierten sich David Zauner (121,5 m), Ex-Tourneesieger Wolfgang Loitzl und Martin Koch (je 117,0) und der Vorjahres-Sechste Manuel Fettner (109,5 m) für den Hauptbewerb.

Außerdem schafften Michael Hayböck, David Unterberger (je 114,5) und Lukas Müller (111,5) aus der nationalen Gruppe die Qualifikation. Mario Innauer, Stefan Kraft und Manuel Poppinger sind hingegen nur Zuschauer, bekommen aber in Bischofshofen eine neue Chance.

K.o-Duelle mit österreichischer Beteiligung am Mittwoch

Hayböck - Anton Kalinitschenko (RUS)
Jurij Tepes (SLO) - Loitzl
Mitja Meznar (SLO) - Koch
Unterberger - Maciej Kot (POL)
Kenshiro Ito (JPN) - Zauner
Matti Hautamäki (FIN) - Morgenstern
Müller - Roman Koudelka (CZE)
Andrea Morassi (ITA) - Schlierenzauer
Fettner - Maximilian Mechler (GER)
Kofler - Kamil Stoch (POL)

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