Wirbelbruch – frühes Saisonende für Hilde

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Der Norweger war das Opfer beim Springen in Oberstdorf.

Es war ein äußerst umstrittener Tourneeauftakt in Oberstdorf. Der Bewerb zog sich in die Länge, das Wetter spielte den Athleten übel mit, nur aufgrund der Wind-Regel war es überhaupt erst möglich, das Auftaktspringen durchzuboxen.

So sehr Tournee-Leader Gregor Schlierenzauer nach seinem Sieg die Jury lobte, so groß der Jubel im österreichischen Lager über den Dreifachsieg auch sein mag – ein Sportler bezahlte in Oberstdorf einen hohen Preis. Dem Norweger Tom Hilde wurde bei der Landung der Schnee im Auslauf zum Verhängnis. Bei seinem schweren Sturz erlitt der 24-Jährige einen Bruch des achten Rückenwirbels.

Hilde musste die Nacht im Krankenhaus verbringen, konnte am Samstag aber entlassen werden und flog bereits zurück in seine Heimat. Auf seiner Homepage konnte der Norweger aber bereits gute Nachrichten verkünden. "Ich muss nicht operiert werden", schrieb Hilde.
Große Sprünge wird er in diesem Winter aber keine mehr machen. "Die Saison ist für ihn natürlich gelaufen", sagte Alexander Stöckl, der österreichische Chefcoach der Norweger.

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Erstellt am 31.12.2011