Startschuss: Jonathan Ferland eröffnete das Wiener Schützenfest.

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Eishockey
09/22/2013

Nach dem Galaabend folgt die harte Prüfung

Die Vienna Capitals müssen am Sonntag nach Villach.

von Peter Karlik

Krise? Welche Krise?

Die Vienna Capitals gaben am Freitag eine eindrucksvolle Antwort auf die Fragen nach dem mühevollen Saisonauftakt und den beiden Niederlagen gegen Bozen und Fehervar. Die Wiener schossen Red Bull Salzburg mit einem 9:1 aus der Halle und widerlegten in dem Spiel sämtliche Analysen von vergangener Woche.

Nach den ersten sieben Torschüssen führten die Wiener 6:0. Für Trainer Tommy Samuelsson war das kein Zufall: „Von wo haben wir diese Tore geschossen?“, fragte er rhetorisch. Richtig, aus kurzer Distanz, wo die Spieler hart arbeiten müssen. Diesen Zug zum Tor hatten die Wiener davor vermissen lassen. Deshalb war die Stimmung in der letzten Trainingswoche in Kagran auch schon angespannt.

Weiße Weste

Am Sonntag in Villach wird es auch auf andere Faktoren ankommen. Jonathan Ferland, am Freitag zweifacher Torschütze, sagt: „Villach ist offensiv sehr stark, und sie sind derzeit gut in Form. Da müssen wir darauf achten, dass wir hinten gut stehen, hart spielen und unsere Chancen verwerten.“

Die Villacher gewannen am Freitag in Graz 6:3 und somit auch das vierte Spiel dieser Saison. Spielmacher John Hughes kam dabei auf ein Tor und drei Assists.

Salzburg ist am Sonntag spielfrei und muss erst am Dienstag nach Laibach. Die kurze Pause kommt gelegen. Denn gleich zur Tagesordnung will Trainer Don Jackson nach dem 1:9 in Wien nicht gehen: „So etwas kannst du nie vergessen. Wir müssen jetzt darauf schauen, dass wir daraus lernen.“

Der KAC trifft auf die Graz 99ers, die er heuer schon mal 1:0 besiegt hat.

In Innsbruck kommt es zum Westderby gegen Dornbirn (17.45 Uhr, ServusTV). Die Haie feierten am Freitag mit dem 7:2 gegen Fehervar den höchsten Sieg seit dem Wiederaufstieg 2012 und beherzigten den Auftrag ihres Cheftrainers Daniel Naud: „Seid frei im Kopf und macht euer Spiel“, hatte sich der Kanadier gewünscht.

Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgten derweil die Dornbirner: Die Vorarlberger beschmutzten die weiße Weste von Tabellenführer Bozen und besiegten den Liga-Neuling auswärts nach Penaltyschießen mit 6:5.

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