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03.03.2018

Ulbing im Parallel-RTL ersmals auf dem Podest

Die 20-jährige Kärntnerin musste sich nur der Doppel-Olympiasiegerin Ester Ledecka geschlagen geben.

Snowboarderin Daniela Ulbing hat am Samstag in Kayseri ihren ersten Podestplatz in einem Weltcup-Parallel-Riesentorlauf erreicht. Die Kärntnerin fuhr eine starke Qualifikation und sicherte sich somit stets den besser zu fahrenden roten Kurs. Nach einem Ausrutscher im Mittelteil musste sich die 20-Jährige lediglich Olympiasiegerin Ester Ledecka im Halbfinale um 0,24 Sekunden geschlagen geben.

Im Duell um Rang drei setzte sich Ulbing dann gegen die Russin Jekaterina Tudegeschewa durch und machte ihren ersten Weltcup-Podestplatz im Parallel-Riesentorlauf perfekt. Im großen Finale kam es dann zu einer Überraschung: Die Russin Milena Bykova bezwang die Saison-Dominatorin und Weltmeisterin Ester Ledecka aus Tschechien und holte sich damit ihren ersten Weltcup-Sieg überhaupt.

"Ich bin echt happy"

Ulbing war nach dem Rennen erleichtert: "Ich habe sehr lange auf meinen ersten Podestplatz im Riesentorlauf und mein erstes Podium in dieser Saison warten müssen. Daher ist die Freude über diesen dritten Rang sehr groß. Gegen Ester Ledecka bin ich im Semifinale schon am Boden gelegen und trotzdem noch einmal knapp an sie herangekommen. Ich bin echt happy, wie ich mich heute präsentiert habe", betonte die Parallelslalom-Weltmeisterin.

Als zweitbeste Österreicherin landete Julia Dujmovits auf Rang fünf. Die Burgenländerin scheiterte im Viertelfinale an Tudegeschewa. Ina Meschick belegte den elften Rang, für Claudia Riegler war das Rennen bereits im zweiten Qualifikationslauf zu Ende.

Im Herren-Bewerb wurde Sebastian Kislinger als bester Österreicher Fünfter. Der Steirer, der in der Qualifikation der Schnellste war, verlor sein Viertelfinale gegen den Slowenen Rok Marguc. Alexander Payer unterlag ebenfalls im Viertelfinale dem Italiener Edwin Coratti und beendete das Rennen als Achter. Im rein österreichischen Achtelfinal-Duell musste Vizeweltmeister Benjamin Karl seinem Teamkollegen Kislinger den Vortritt lassen und mit Rang 16 zufrieden sein. Der Sieg ging an den Deutschen Stefan Baumeister vor Coratti und dem Slowenen Tim Mastnak.