Starker Wind verhindert Training am Kulm

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Die Skiflug-Weltcupbewerbe sollen am Wochenende dennoch plangemäß stattfinden.

Der Wind hat sich am Freitag beim Training für die Skiflug-Weltcupbewerbe am Kulm als Spielverderber erwiesen. Das Tagesprogramm musste angesichts stark drehender Böen nach mehrstündigem Zuwarten ersatzlos gestrichen werden. Die Wetterprognosen für Samstag sind günstiger, nach einem Probedurchgang (12.30 Uhr) soll der erste Bewerb ohne Qualifikation mit allen 54 Springern wie geplant ab 14.00 Uhr (live ORF eins) in Szene gehen.

"Der drehende Wind hat keine konstanten Bedingungen zugelassen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir am Samstag das Programm wie geplant durchziehen können", erklärte FIS-Renndirektor Walter Hofer. Von den sieben ÖSV-"Adlern" waren nur Andreas Kofler, David Zauner und Michael Hayböck an der Schanze, die fix qualifiziert gewesenen Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Martin Koch und Wolfgang Loitzl (laut Endstand Skiflug-Weltcup 2010/11) blieben im Hotel in Tauplitz.

Am Nachmittag kam aber auch dieses Quartett zur weltgrößten Naturschanze, um an dem von den Veranstaltern propagierten "Lehrlingstag" den rund 1.400 aus ganz Österreich angereisten jungen Arbeitnehmern für Gespräche und Fotowünsche zur Verfügung zu stehen. Die einzigen Sprünge des Tages hatten zuvor einige Lehrlinge bei einem Spaßbewerb auf einer Minischanze im Auslauf des Kulm-Bakkens gezeigt.

Erstellt am 13.01.2012