Sport | Wintersport
13.03.2018

Svindal Schnellster im Åre-Abfahrtstraining

Vincent Kriechmayr hatte als Zweiter 0,32 Sekunden Rückstand. Bei den Damen war Ramona Siebenhofer schnellste Österreicherin.

Mit der schnellsten Zeit im Abfahrtstraining beim Weltcup-Finale in Åre hat Norwegens Skistar Aksel Lund Svindal deutlich gemacht, dass er seine dritte Abfahrtskugel fest anvisiert. Zweitbester auf wegen Nebels verkürzter Strecke war der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (+0,32 Sek.) vor dem Deutschen Thomas Dreßen (0,39.). Hannes Reichelt war Siebenter (0,84).

Die Piste präsentierte sich in einem ganz anderen Zustand als beim Training, dass viele Nationen vor dem Weltcup in Kvitfjell (Norwegen) auf der WM-Strecke von 2019 in Åre absolviert hatten. Zwar war viel Neuschnee zu räumen gewesen, vom harten und eisigen Untergrund war aber wenig übriggeblieben.

Mit Sonnenschein am Dienstagnachmittag und einer vorhergesagten kalten Nacht erhoffen sich die Rennläufer für das Rennen am Mittwoch härtere Verhältnisse. Auch wünschten sie sich am Mittwoch noch ein kurzes Training auf dem oberen Abschnitt, um das Rennen als echte Generalprobe auf der kompletten WM-Strecke zu absolvieren.

Der im Abfahrtsweltcup 60 Punkte vor Svindal in Führung liegende Schweizer Beat Feuz hatte als 17. mit Torfehler einen Rückstand von 1,51. Matthias Mayer war Zwölfter (1,23), Max Franz 13. (1,26) und Romed Baumann 20. (1,62).

Damen: McKennis mit Bestzeit

Zuvor hatte bei den Damen die US-Amerikanerin Alice McKennis in 57,11 Sekunden Bestzeit aufgestellt. Auf Platz zwei kam die Tschechin Ester Ledecka (0,23 Sekunden), Dritte war Johanna Schnarf aus dem italienischen Skiteam (0,40). Als beste Österreicherin kam Ramona Siebenhofer auf Platz sieben (0,59).

Die im Abfahrtsweltcup voranliegende Sofia Goggia (ITA) war mit Torfehler Neunte (0,70), ihre Herausforderin Lindsey Vonn aus den USA hatte als Fünfte 0,56 Rückstand. Zweitbeste Österreicherin war Nicole Schmidhofer als 15. (1,19), es folgten Anna Veith als 20. (1,72) und Stephanie Venier als 23. (2,14). Cornelia Hütter fehlt verletzungsbedingt.