Schlierenzauers Weltcup-Rechnung

Der Tiroler hat zwei Bewerbe vor Saisonende 123 Punkte Rückstand auf den Norweger Anders Bardal.

Die Ausgangs-Lage erinnert frappant an das Duell um die große Kristallkugel im Ski-Weltcup. Und auch im Reich der Schanzen ist der Herausforderer ein Österreicher und er braucht ein mittleres Skisprung-Wunder, um am Ende noch die Nase vorne zu haben.

123 Punkte muss Gregor Schlierenzauer auf den Norweger Anders Bardal aufholen. Das Dilemma: Dem Tiroler bleiben nur mehr zwei Skifliegen in Planica, um den Konkurrenten noch zu überflügeln. Schlierenzauer wird deshalb also im ersten Bewerb am Freitag (15.10 Uhr, live in ORFeins) schon auf dem Siegespodest und weit vor Anders Bardal landen müssen, um die Mini-Chance zu wahren.

"Ich habe es noch nicht aufgeben", erklärte der 22-Jährige, der die Weltcup-Rechnung kennt. "Mit einer Topleistung, etwas Glück und wenn Bardal ein bisschen schwächelt, ist es noch möglich", so Schlierenzauer. Allerdings präsentierte sich der Stubaier zuletzt nicht unbedingt in Bestform, im Skifliegen landete er in diesem Winter außerdem noch nie in den Top fünf.

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( Kurier ) Erstellt am 15.03.2012